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85 Bäume für Artenvielfalt und Klimaschutz

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Überrascht waren einige Abholer von der Größe.
Überrascht waren einige Abholer von der Größe. © Stadt Drensteinfurt

Zurzeit nehmen wieder viele Menschen in Drensteinfurt die Schaufeln in die Hand, um Bäume und Sträucher zu pflanzen. Einige von ihnen haben dafür einen Baum von der Stadt erhalten. 85 Bäume für Artenvielfalt und Klimaschutz hat diese verschenkt. Am Donnerstag wurden sie am Bauhof Drensteinfurt ausgegeben.

Drensteinfurt – Darunter waren neben einigen Obstbaumsorten auch Feldahorn, Eberesche und gelbe Lederhülsenbäume. „Besonders beliebt waren der klassischen Apfelbaum und die Felsenbirne“, teilt Christoph Britten, Leiter des städtischen Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt, mit. Die Auswahl der Bäume erfolgte zusammen mit der Baumschule Bertels aus Rinkerode.

Die Nachfrage nach Bäumen bei der diesjährigen Aktion der Stadt Drensteinfurt war sehr groß. „Auch, wenn nicht alle Interessierten einen Baum erhalten haben, ist die Baumaktion ein voller Erfolg“, sagt der Klimaschutzmanager Sebastian Schröder. Insgesamt wurden 85 Bäume verteilt. Interessierte hatten Ende Oktober die Möglichkeit, sich über das Online-Portal der Stadt für einen Baum zu bewerben. Bereits nach kurzer Zeit waren alle Bäume vergeben.

Auch, wenn nicht alle Interessierten einen Baum erhalten haben, ist die Baumaktion ein voller Erfolg.

Klimaschutzmanager Sebastian Schröder

„Ich freue mich über das große Interesse der Drensteinfurter Bürgerinnen und Bürger an der Baumaktion und den damit verbundenen Beitrag zum Klimaschutz“, so Bürgermeister Carsten Grawunder.

Überrascht waren einige Abholer von der Größe der Bäume. Mit einer Länge von vier bis fünf Metern waren die Bäume größer als von den meisten angenommen. So war bei der Verladung und dem Transport auch etwas Improvisationstalent gefragt.

Tipps für Gewinner

Zu den Bäumen gab es seitens der Bauhofmitarbeiter auch noch Tipps zum Einpflanzen und zur Pflege. Wichtig ist neben dem richtigen Standort auch die Vorbereitung der Pflanzgrube. Das Ausmaß der Grube sollte circa doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Der Stamm darf dabei nicht zu tief in die Erde gesetzt werden. So hat der neu gepflanzte Baum später genug Platz, um neue Wurzeln auszubilden und sich zu entwickeln.

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