6.000 Besucher beim 102. Renntag im Erlfeld

DRENSTEINFURT - „Wir können sehr zufrieden sein!“ Heinz Kuhlmann, zweiter Vorsitzender des Rennvereines, strahlte am Sonntagabend zum Abschluss des 102. Renntages. Rund 6000 Besucher sahen bei bestem Pferdesportwetter elf spannende Trabrennen und ein Trabreiten.

Und sie wetteten, was die Geldbörse hergab.

Als der Trabrenntag musikalisch durch die Jazz-Band „Plutos Dixie Delight“ mit dem Frühschoppen um 11 Uhr eröffnet wurde, da hing der Himmel noch voller Wolken, war das Grün noch nass. Doch schon bald sollte sich die Sonne durchsetzen und einen fast perfekten Trabrenntag möglich machen.

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Renntag in Drensteinfurt 2013

Wie immer hatte Vereinschef Klaus Storck zuvor die Prognose ausgegeben: „Windstill, 23 Grad, wenig Wolken, trockenes Grün und mehr als 5000 Besucher.“ Er sollte Recht behalten, fanden doch geschätzte 6000 Trabersportfreunde aus nah und fern den Weg auf die bestens hergerichtete C-Bahn im Sportzentrum Erlfeld.

Um Punkt 14 Uhr ging mit dem „Kochstar-Rennen“ das Auftaktrennen an den Start. Was folgte, war ein spannendes Rennen nach dem anderen mit teils überraschenden Ergebnissen: So wurde am Sonntag der gültige Quotenrekord am Totalisator eingestellt: Für die Dreierwette wurde im 6. Rennen – dem Preis der Stadt Drensteinfurt - eine sagenhafte Quote von 39755 Euro gezahlt. Ein Tipper hatte den Einlauf richtig gewettet und mit gerade einmal 50 Cent Einsatz stolze 2000 Euro abgeräumt.

Rund um die gut besetzten und dotierten Rennen mit namhaften Pferden und Jockeys aus Deutschland und den Niederlanden fand das gesellschaftliche Leben neben der Bahn statt. Der Kuchenstand unter Leitung von Maria Schmand brachte 150 gespendete Torten unters Volk; der Erlös ist für soziale Projekte bestimmt. Maria Schmand war begeistert: „Vielen Dank an die Spender und meine 16 Helferinnen.“

Zahlreiche Kids ließen sich die Gesichter schminken, nur der lässig mit Sonnenbrille ausgestattete und freundlich begrüßte Gaststar Joey Heindle wollte sich im Anschluss an ein Kurzinterview nicht bemalen lassen. Dafür schrieb er fleißig Autogramme und ließ sich mit seinen Fans fotografieren. Ein Star zum Anfassen.

Durchaus zufrieden blickte auch der sportliche Leiter Detelf Orth auf den Renntag. Selber als Jockey im Gästefahren mit von der Partie, wechselte er sich mit seinem Vorgänger Norbert Blum ab und kommentierte das Starterfeld und die Siegerehrungen. Sein Fazit fiel insgesamt positiv aus: Es sei ein erfolgreicher Tag mit spannenden Rennen und ohne Zwischenfälle gewesen. Der Wettumsatz betrug 86 282 Euro. Im Jahr zuvor waren es 71157 Euro. -ot

Rubriklistenbild: © Frank Bruse

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