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Stadt bekommt Klimatrainer, Fördermittel für Sportvereine

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Von: Linda Ehrhardt

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Wird finanziell von der Stadt Drensteinfurt gefördert: eine derartige Calisthenics-Anlage.
Wird finanziell von der Stadt Drensteinfurt gefördert: eine derartige Calisthenics-Anlage. © Carsten Koall/dpa

In weiten Teilen haben die Ratsmitglieder der Stadt Drensteinfurt die in den Fachausschüssen getätigten Beschlüsse bestätigt. Es ging um Klimatrainer, Fördermittel, Zeiterfassungssystem, Hans-Sender-Platz, Beitritt zur KoPart eG und Förderung von Photovoltaikanlagen.

Schiedsamt

Wie schon die Mitglieder im Hauptausschuss votierten auch die Ratsmitglieder einstimmig dafür, die Amtszeit von Franz-Josef Bricke als Schiedsmann in Drensteinfurt und von Susanne Neubert als stellvertretende Schiedsfrau um weitere fünf Jahre zu verlängern. Für das Engagement der beiden, die bereits seit 2012 als Schiedsleute tätig sind, gab es im Rat Applaus.

Klimatrainer

Angelehnt an das Klimatrainer-Projekt in Münster soll auch Drensteinfurt Klimatrainer bekommen. Diesen Beschluss aus dem Haupt- und Finanzausschuss bestätigten die Ratsmitglieder ebenso einstimmig. Die CDU hatte beantragt, Klimatrainer in Drensteinfurt auszubilden, die ihrerseits auf die Einwohner zugehen und ihnen den Weg zum klimafreundlicheren Verhalten ebnen können. Bis zum Herbst sollen erste Konzeptideen stehen,

Fördermittel

Auch wenn die Ratszustimmung eigentlich nicht notwendig war: Auch das höchste Gremium der Stadt beschied die Förderanträge der Drensteinfurter Sportvereine positiv. Wie im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur entschieden, bekommen folgende Vereine finanzielle Unterstützung seitens der Stadt, um verschiedene Projekte durchzuführen: Fortuna Walstedde, Aufbau einer Calisthenics-Anlage (Höhe der Fördermittel: 5425,03 Euro); SV Rinkerode, Bau von zwei Boulebahnen, Aufbau von Fitnessgeräten (1974,75 Euro); SVD, Errichtung einer Kinderspielfläche und eines Infopoints im Erlfeld sowie Lagercontainer (2200 beziehungsweise 2325 Euro); Reit- und Fahrverein Rinkerode, Anschaffung eines Schleppers (19.753,08 Euro); TC Drensteinfurt, Energiesparmaßnahmen und Einbau von technischer Ausstattung (6104,36 beziehungsweise 1401,23 Euro). Der Kunst- und Kulturverein bekommt von der Stadt zudem 500 Euro für das Ausstellungsprojekt in der Alten Post. Damit konnte die Stadt wie im vergangenen Jahr alle Förderanträge positiv bescheiden.

Zeiterfassungssystem

Jan Schwering, Leiter des Fachbereichs eins, und seine Stellvertreterin Gabriele Albrecht haben während der jüngsten Ratssitzung das digitale Zeiterfassungssystem der Stadt vorgestellt. Das System funktioniere sowohl über den Computer als auch über eine zugehörige App auf dem Smartphone, so Albrecht. Das Ein- und Ausstempeln sei zudem auch weiterhin über mehrere eigens aufgestellte Terminals möglich. Aktuell haben die Mitarbeiter so beispielsweise digital Zugriff auf ihr Arbeitszeitkonto und die bei der Stadt hinterlegten persönlichen Daten. Perspektivisch, das kündigte Schwering an, sollen unter anderem auch Urlaubs-Anträge und -Genehmigungen sowie die Abwicklung von Dienstreisen über das System laufen.

Hans-Sender-Platz

Der Rat hat mit einem Mehrheitsvotum die Entscheidung der Mitglieder des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur bestätigt, den Platz zwischen Lambertus-Grundschule und der Sporthalle in Walstedde symbolisch Hans-Sender-Platz zu benennen. Ingo Stude hatte vor der Abstimmung für SPD und Grüne erklärt, dass die Fraktionen die Begründung für den Namensgeber nachvollziehen könnten, selbst eine Benennung in Rudi-Freiherr-Platz bevorzugt hätten, weswegen sie sich bei der Abstimmung enthielten. Johannes „Hans“ Sender war unter anderem Leiter der Lambertus-Schule und Vorsitzender von Fortuna.

Förderung PV-Anlagen

Der Rat nickte die im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig getroffene Entscheidung, seitens der Stadt die Förderung von Photovoltaik-Anlagen zu übernehmen, ebenso einmütig ab. Im Rahmen des Förderprogramms „1 000 Photovoltaik-Anlagen im Kreis Warendorf“ waren mehr Förderanträge aus Drensteinfurt bei der Kreisverwaltung eingegangen, als diese positiv bescheiden konnte. Um das Engagement für den Klimaschutz anzuerkennen, hatte die Stadtverwaltung daraufhin vorgeschlagen, die Förderung in Höhe von jeweils 500 Euro für die 28 leer ausgegangenen Antragssteller zu übernehmen.

Beitritt KoPart eG

Der Beitritt Drensteinfurts zur Einkaufsgenossenschaft KoPart eG ist in trockenen Tüchern. Bei vier Enthaltungen (Grüne) stimmte der Rat dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu. Wie berichtet hatte die Verwaltung den Beitritt angestoßen, um von der seitens der Einkaufsgenossenschaft angeschobenen Ausschreibung für Leasingdienstfahrräder zu profitieren.

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