Staatsanwälte ermitteln gegen Ferkelzüchter in Rinkerode

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Die Staatsanwaltschaft in Münster hat Ermittlungen gegen den Ferkelzuchtbetrieb in Rinkerode aufgenommen.

Drensteinfurt – Die Staatsanwaltschaft in Münster hat auf Betreiben der Organisation Deutsches Tierschutzbüro Ermittlungen gegen den Ferkelzuchtbetrieb in Rinkerode aufgenommen.

Der Staatsanwaltschaft sei vor elf Tagen per Fax die Strafanzeiger der Tierschützer zugegangen, so ein Sprecher, es werde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Tierschützer hatten im Oktober und November mit versteckten Kameras 2000 Stunden Videomaterial in dem Betrieb mit circa 500 Zuchtsauen und mehreren 1000 Ferkeln aufgenommen. Kritisiert wurde vom Deutschen Tierschützbüro, dass kranke Ferkel nicht tierärztlich versorgt, sondern auf den Boden geschlagen worden seien, bis sie vermeintlich tot waren.

Mehrere Tiere seien qualvoll im Mülleimer verendet. Auch die Haltung der Sauen im sogenannten Kastenstand sei ein Verstoß gegen die Tierschutz-Nutzverordnung, da sich die Tiere dort nicht umdrehen oder hinlegen könnten. In der Sendung „SternTV“ wurde vorigen Mittwoch über die Vorwürfe berichtet.

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