Nicht der letzte neue Kindergarten: Erster Spatenstich für Sportkita Hoppeditz in Walstedde

Zehn Schaufeln und ein Bagger: Beim symbolischen ersten Spatenstich für die Kita Hoppeditz auf dem Sportplatz in Walstedde waren Vertreter aus Politik und Verwaltung, der Kita-Betreibersowie der Bauunternehmer und der Architekt gekommen, um mit den ersten Kita-Kindern den Startschuss für die Bauarbeiten zu geben(von links): Mona Kolbow (Die Grünen), Bauunternehmer Reinhold Ewering, Andreas Hoppe (SPD), Bürgermeister Carsten Grawunder, Clemens Kuhn (Fortuna Walstedde), Georg Feldmann (Kita St. Georg Ameke), Martin Kowalke (FDP), Architekt Wolfgang Döring, Ortsvorsteher Bernd Borgman und Josef Waldmann (stellvertretender Bürgermeister).
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Zehn Schaufeln und ein Bagger: Beim symbolischen ersten Spatenstich für die Kita Hoppeditz auf dem Sportplatz in Walstedde waren Vertreter aus Politik und Verwaltung, der Kita-Betreibersowie der Bauunternehmer und der Architekt gekommen, um mit den ersten Kita-Kindern den Startschuss für die Bauarbeiten zu geben(von links): Mona Kolbow (Die Grünen), Bauunternehmer Reinhold Ewering, Andreas Hoppe (SPD), Bürgermeister Carsten Grawunder, Clemens Kuhn (Fortuna Walstedde), Georg Feldmann (Kita St. Georg Ameke), Martin Kowalke (FDP), Architekt Wolfgang Döring, Ortsvorsteher Bernd Borgman und Josef Waldmann (stellvertretender Bürgermeister).

An der Kita Hoppeditz ist der Bagger angerollt. Läuft alles wie geplant, soll die Sportkita mit drei Gruppen am 1.April kommenden Jahres an den Start gehen. Rund 2,3Millionen Euro sind für den Bau veranschlagt.

Walstedde – Am Dienstagmorgen machten Bürgermeister Carsten Grawunder, Vertreter von Politik, Fortuna Walstedde und der Kita St. Georg sowie Bauunternehmer und Architekt den Baubeginn mit dem ersten Spatenstich offiziell.

Trotz Urlaubs hat es ich Bürgermeister Carsten Grawunder nicht nehmen lassen, beim ersten Spatenstich dabei zu sein. Es ist ein denkwürdiges Ereignis. Immerhin fungiert die Stadt zum ersten Mal als Bauträger einer Kita.

Der erste Spatenstich

Der symbolische erste Spatenstich sei besonders für die Fortuna wichtig, die mit großem Herzblut das Projekt realisiere, sagt der Bürgermeister und ergänzt: „Ich freue mich, dass wir auf dem Bolzplatz eine gute Fläche gefunden haben.“

Er sei der Lambertusschule, aber auch der Nachbarschaft und der Bevölkerung dankbar, dass sie auf die Hälfte des Bolzplatzes zugunsten der Kita verzichtet haben. Immerhin sei die Lage in der Nähe zu den Sportstätten optimal. Architekt Wolfgang Döring habe die Kindertagesstätte als Vier-Gruppen-Einrichtung mit Potential für eine Erweiterung geplant.

Kita bietet Möglichkeiten zur Veränderung

„Man weiß heute noch nicht, was in zehn oder 20 Jahren sein wird“, machte Grawunder deutlich. Darum sei es möglich, später ein Stockwerk drauf zu setzen und auch einen Fahrstuhl einzubauen. Das Dach werde im Sinne des Klimaschutzes begrünt und mit einer Photovoltaik-Anlageausgestattet, die die Pumpen für die Erdwärme betreiben soll. Besonders froh sei er, mit dem Bauunternehmen Ewering aus Wettringen, das bereits den Umbau der Lambertusschule verwirklicht, einen verlässlichen Partner gefunden zu haben.

Fachbereichsleiter Gregor Stiefel begrüßte den Bau des zehnten Kindergartens in ganz Drensteinfurt. Insgesamt werden demnächst650 Kinder in Drensteinfurt betreut werden. „Das wird bestimmt nicht der letzte neue Kindergarten sein“, prognostizierte er.

Georg Feldmann, Vorsitzender des Kooperationspartners Kita. St. Georg Ameke, betonte die gute harmonische Zusammenarbeit zwischen der Leitung der Ameker Kita und der Kita Hoppeditz.

Fehlende Bewegung ein Problem bei Kindern

Clemens Kuhn, Vorsitzender von Fortuna Walstedde, erklärte: „Ein Sportverein wie Fortuna muss das Dorfleben mitgestalten.“ Es sei schön, dass der Verein auf diese Weise schon die Betreuung der Jüngsten übernehmen könne. „Fehlende Bewegung bei Kindern ist heute ein Problem, dem wollen wir mit der Sportkitaentgegenwirken“, schloss er.

„Der CDU ist es ein großes Anliegen, dass jedes Kind mit zwei Jahren einen Platz in der Kita bekommt“, machte Heinz Töns deutlich. „Fortuna macht das toll, ich freue mich schon auf zukünftige Olympiaden“, warf er einen Blick in die Zukunft.

Kitaprojekt mit Potential

Andreas Hoppe, Vorsitzender des Ortsvereins der SPD, stellte fest: „Die Kita Hoppeditz steht für Spaß, Sport, Tempo und Gemeinschaft.“ Der Sportverein habe dank eines hervorragenden Konzeptes den Zuschlag bekommen. Fortuna Walstedde stehe für Walstedde und in der Gemeinschaft gelinge so ein Projekt.

Gute Wünsche kamen auch von Mona Kolbow als Vertreterin der Grünen und Martin Kowalke für die FDP. Bauunternehmer Reinhold Ewering lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Darum ist das auch, trotz der weiten Entfernung, schon unser fünftes gemeinsames Projekt“, betonte er.

Architekt Wolfgang Döring wünschte sich, dass die platztechnisch und funktional optimierte Einrichtung pünktlich zum April kommenden Jahres ohne weitere Probleme fertiggestellt wird.

Sportkita läuft bereits seit einem Jahr

Weil in Walstedde Kindergartenplätze fehlen, hatte die Stadtverwaltung im Herbst 2018 einen Wettbewerb ausgeschrieben, um einen geeigneten Träger zu finden. Das Rennen machte Fortuna Walstedde mit der Idee einer Sportkita, Kooperationspartner ist die Elterninitiative Kindergarten Ameke.

Im August 2019 startete die neue Sportkita unter dem Namen „Hoppeditz“ mit einer zehnköpfigen Gruppe vorübergehend im Erdgeschoss an der Hoflinde, wo wenige Monate zuvor noch Asylbewerber ein befristetes Zuhause gefunden hatten. Der Kita-Leiter Manuel Brümmer stammt gebürtig aus Werne.

Bau der Kita stand zu Beginn in der Kritik

Nachdem der erste Entwurf für die Sportkita am künftigen Standort am Bolzplatz in Walstedde noch viel Kritik erhalten hatte, fand der überarbeitete Entwurf von Architekt Wolfgang Döring Ende 2019 Zustimmung in den Ausschüssen.

Zunächst sollen drei Gruppen Platz in den neu zu bauenden Räumen finden, für eine Aufstockung um eine weitere Gruppe ist bereits Platz vorgesehen. Ursprüngliches Ziel für die Fertigstellung war August 2020.

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