Wettbewerb zur Namensfindung

Kreative Ideen gesucht: Wie soll die neue Sport-Kita in Walstedde heißen?

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Übergangslösung: An der Hoflinde wird die Kita am 1. August zunächst mit einer Gruppe an den Start gehen. 

Walstedde – Wer hat kreative Namensvorschläge für die neue Kooperations-Kita von Fortuna Walstedde und der Elterninitiative St. Georg Ameke? Die startet am 1. August - und ist noch namenlos. Die Bürger sind aufgerufen, sich mit Ideen am Wettbewerb für die Namensfindung zu beteiligen. 

Die Kita geht ab August vorläufig mit einer ersten Gruppe im Erdgeschoss des Asylbewerberheims an der Hoflinde in Betrieb. Das Kita-Gebäude selbst soll auf dem Gelände des jetzigen Bolzplatzes an der Feuerwehr errichtet werden. Bis zum 1. August 2020 soll der neue Kindergarten im Böcken dann seinen Betrieb aufnehmen.

Die Bewerbungen für Erzieherinnen laufen, mit Michael Knicker wurde bereits ein Geschäftsführer gefunden. 

Auf der Jahreshauptversammlung der Fortunen am Freitagabend im Festsaal Volking gab der erste Vorsitzende Clemens Kuhn einen Überblick zum aktuellen Stand. 

Auf dem Gelände des Bolzplatzes im Böcken soll das Kita-Gebäude errichtet werden.

Aus diesen Gründen übernimmt Fortuna die Trägerschaft

Laut einer Studie bewegten sich 22,4 Prozent der Mädchen und 29.4 Prozent der Jungen zwischen drei und sieben Jahren rund eine Stunde am Tag – also mehr als 70 Prozent noch weniger. Eine Sport-Kita mit dem Schwerpunkt auf Bewegung könne dieses Defizit beheben und somit zur Gesundheit der Kinder beitragen, so Kuhns Meinung

„Die Gestaltung des Dorflebens liegt auch in der Verantwortung der Vereine“, stellte Kuhn fest. Das Recht aller Kinder auf einen Kita-Platz ab einem Jahr sowie die Erweiterung des Baugebiets Kerkpatt hätten den Bau einer neuen Kindertagesstätte in Walstedde erforderlich gemacht. Nachdem der Kreis Fortuna die Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe verweigert hatte, ging der Verein die Kooperation mit dem Kindergarten St. Georg Ameke ein und bekam den Zuschlag

Suche nach Erzieherinnen läuft

Mit Michael Knicker hat der Verein einen, so Kuhn, „richtig guten Geschäftsführer“ gefunden. Ebenso begeistert äußerte er sich auch über das hohe Engagement der Partner.

„Die Leidenschaft, mit der sie uns unterstützen, ist kaum in Worte zu fassen“, lobte er die Ameker Kindergartenleitung Beate Brandstetter-Mucha, den Vorsitzenden Georg Feldmann und den Geschäftsführer Michael Gritsch. 

Das Kita-Kompetenzteam, das aus den drei Erzieherinnen Sandra Averkamp, Andrea Küching und Tanja Nettebrock besteht, bringe sich hervorragend ein. Die Bewerbungsgespräche mit Fachkräften liefen vielversprechend. Bereits zum August müssen drei Erzieherinnen an der Hoflinde bereitstehen. 

Überlegungen zu Parkplatz und Zulieferverkehr 

Bürgermeister Carsten Grawunder lobte das Projekt. Mit der Trägerschaft der neuen Kita werde auch der Standort in Ameke gesichert. Auch der Kreis habe die Unterstützung seitens des Kreisbauamtes zugesagt. 

Jetzt müssten noch Überlegungen hinsichtlich des Parkplatzes und des Zuliefererverkehrs angestellt werden. Mittlerweile seien die Planungen ausgeschrieben und sieben Architekten kontaktiert worden. Das Grundstück sei gesichert, auf dem 6000 Quadratmeter großen Bolzplatz gebe es ausreichend Platz, so dass auch für die Grundschule noch genug Raum zur Nutzung bleibe.

Der Kita einen Namen geben - und mit einem Preis belohnt werden

Jetzt fehle noch ein Name für den neuen Kindergarten. Dazu sei die Bevölkerung aufgerufen, sich mit kreativen Ideen zu beteiligen. Eine Jury wird über die Vorschläge entscheiden. Die Gewinner bekommen einen attraktiven Preis. Vorschläge sollen per E-Mail an kuhn.clemens@freenet.de geschickt werden.

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