Jetzt geht's los! Spatenstich im Baugebiet „Blumenstraße“

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Mit dem ersten Spatenstich im neuen Baugebiet „Blumenstraße“ läuteten Vertreter aus Politik, Verwaltung und des Bauunternehmens den Baubeginn für die elf Hektar große Fläche.

Mit dem ersten Spatenstich können die Arbeiten im neuen Baugebiet an der Blumenstraße beginnen. Auf elf Hektar Fläche sollen hier 170 bis 220 Wohneinheiten entstehen. Tiefbauunternehmer Robert Altefrohne aus Warendorf rechnet bei optimaler Witterung mit einer Erschließungszeit von acht Monaten.

Drensteinfurt – „Jetzt geht es in einem unserer größeren Wohnbauquartiere richtig los“, sagte Bürgermeister Carsten Grawunder erfreut anlässlich des ersten Spatenstichs im Baugebiet Blumenstraße. Auf der Liste der Wohnraumsuchenden in Stewwert stünden mittlerweile 700 Namen, sagte der Bürgermeister. Deutlich spürbar sei auch der Bedarf an Geschosswohnungen. Schön sei es, dass man mit der Firma Altefrohne eine verlässliche Firma aus der Nachbarschaft finden konnte.

Kurz erinnerte Bauamtsleiter Christoph Britten an den ersten Satzungsbeschluss 2017 nach jahrelanger Planung und dem erfolgreichen Umlegungsverfahren im Jahr 2018. 30 Prozent der Wohnungseinheiten würden im Geschosswohnungsbau entstehen, so Britten. Das Baugebiet weise zudem zwei Besonderheiten auf.

Zum einen die Kita, die sich bereits im Bau befindet und zum anderen eine Wohneinrichtung für Senioren, die sich ein Grundstück gesichert haben und dort auf privater Basis ihren Traum vom Leben im Alter verwirklichen möchten. „Es ist gut, dass es jetzt losgeht“, bestätigte auch Britten. Dies sei im Interesse der Anwohner, aber auch der Käufer, denn etliche der Grundstücke seien bereits veräußert worden.

„Wir haben eine lange Bauzeit vor uns“

„Wir haben noch eine lange Bauzeit vor uns“, so Britten, wenn am Ende alles steht, habe man ein schönes Baugebiet. Wenn die Witterung mitmacht, das bedeute, so Altefrohne, kein Frost und kein starker Regenfall, könnten die Arbeiten zügig fortgesetzt werden.

Gemäß den heutigen Vorschriften bekommt das Baugebiet Blumenstraße ein eigenes Regenrückhaltebecken. Es soll dort entstehen, wo im Moment bereits ein kleiner Wall aufgeschüttet ist. Im Regenrückhaltebecken werde das Wasser bei Starkregen gespeichert und gedrosselt wieder abgegeben, so Markus Freise aus dem Bauamt.

Dem Bebauungsplan ist zu entnehmen, dass die Straße angehoben wird. Zu den einzelnen Grundstücken werden die Zufahrtsstraßen schräg angehoben.

Anbindung an den Ahlener Weg

„Es ist möglich, dass die Bauherren ihre Häuser oberhalb des Straßenniveaus bauen“, erklärte Britten. „Wir raten den Eigentümern dazu, denn die Möglichkeit ist da und die sollte jeder in Anspruch nehmen.“ Die Höhe der Straße könne man an den Plänen, die auf der Seite der Stadt eingesehen werden können, nachlesen.

Der Bauplan zeigt, dass das Baugebiet über den Ahlener Weg angebunden wird.

Verkehrlich angebunden wird das Wohnquartier über die bestehende Anbindung an den Ahlener Weg, die Blumenstraße bleibt in ihrer Achse erhalten, gegenüber dem jüdischen Friedhof am Kindergarten geht es zur Kleistraße, zusätzlich wird es eine weitere Verbindung zur Kleistraße geben. Vorgesehen ist Tempo 30 auf der Blumenstraße selber, alle Straßen die von der Blumenstraße abgehen sollen verkehrsberuhigt werden.

Am Ahlener Weg werde geprüft, inwieweit dort Handlungsbedarf besteht. Der Kreis sehe, so Britten, dort keinen Unfallschwerpunkt. Möglich seien bauliche Maßnahmen, um die Verkehrsteilnehmer auszubremsen. „Für einen Kreisverkehr ist es wahrscheinlich zu eng“, so die Vermutung des Bauamtsleiters.

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