109. Auflage

Spannende Rennen trotz Regen: 5.000 begeisterte Besucher verleihen Renntag würdigen Rahmen

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Trotz des Regens, der sich zum Start des Renntages über das Erlfeld ergoss, hielt die Bahn gut.

Drensteinfurt – Das 109. Drensteinfurter Trabrennen begann am Sonntag mit einem Regenschauer und zunächst wenigen Besuchern. Mit der Wetterverbesserung füllte sich das Erlfeld zusehends. Etwa 5.000 Rennbegeisterte waren gekommen und erlebten 13 spannende Wettkämpfe.

Allein auf dem Platz betrug der Wettumsatz 60.000 Euro. Zusammen mit den Außenwetten wurde mit 108.000 Euro die erhoffte sechsstellige Summe erreicht. Mann des Tages war Jochen Holzschuh, der nicht nur zum dritten Mal den Fahrercup beanspruchte, sondern aus insgesamt vier Rennen als Sieger hervorging.

Im vergangenen Jahr hatte der Vorsitzende des Drensteinfurter Rennvereins Klaus Storck noch gehofft, dass nach sieben Jahren Regen eine neue Zeit beginnt. Doch das schöne Wetter 2018 war wohl eher die Ausnahme. Pünktlich zum ersten Rennen um 14 Uhr ergoss sich ergiebiger Regen über das Erlfeld. Der Parkplatz war aufgeweicht. Die Rennbahn hielt sich zwar gut, doch die Fahrer waren nach dem ersten Rennen schlammbespritzt. Glücklicherweise klarte der Himmel auf, es blieb den Rest des Tags trocken.

Mit so gutem Ergebnis erst nicht gerechnet

Alle 13 Rennen verliefen ohne Zwischenfälle. Dass sich im Vorfeld insgesamt neun Fahrer abgemeldet hatten, war, so Storck, dem Wetter geschuldet. Der Vorsitzende des Rennvereins zeigte sich am Abend sowohl mit der Besucherzahl als auch mit dem Wettumsatz zufrieden. „Mit einem so guten Ergebnis haben wir heute Mittag noch nicht gerechnet.“

Fahrercup-Gewinner Jochen Holzschuh ließ mit 112 Punkten Rob de Vlieger (70 Punkte, drei gewonnene Rennen) weit hinter sich. Den dritten Platz erreichte Danny de Dubbelden (55 Punkte) vor Manfred Zwiener (52). Insgesamt 1.000 Euro Prämie erhielten die vier Bestplatzierten. 500 Euro für den Sieger, 250 Euro für den Zweiten, 150 Euro für Platz drei und 100 Euro für Platz vier.

Kuchenstand komplett ausverkauft

Die Sorge um ihre Kuchen hatte sich Maria Schmand völlig umsonst gemacht. Trotz schlechten Wetters war der Kuchen am Abend komplett ausverkauft, so dass nicht nur die Chefin, sondern auch ihr 15-köpfiges Team hochzufrieden war. Auch Susanne Fögeling beim Kinderschminken konnte sich über fehlende Kundschaft nicht beklagen. So waren etliche kleine Tiger, Piraten oder blumenverzierte Renntagbesucher anzutreffen. Am Hutwettbewerb nahmen 28 Besucher teil

Einer der Besucher des Renntags war Fred Diepenbrock aus Münster-Sprakel, der mit seiner Familie samt Hund seit elf Jahren zum Trabrennen kommt. „Uns gefällt die ganze Atmosphäre, das Ambiente, das Familiäre und dann natürlich der leckere Kuchen, den es hier gibt“, lobte er. Die Münsteraner waren schon vor dem Mittag gekommen, der Regen sei für sie kein Problem.

Stammgäste begeistert

Seit zwölf Jahren Stammbesucher sind auch die „Traberkicker“ aus Recklinghausen. Mit 15 Personen hatten sie sich auf den Weg gemacht. „Drensteinfurt ist immer eine Reise wert“, versicherte Hobby-Fußballer Andrew Zoghbi, besonders wegen der Wetten und des tollen Kuchenstandes, fügte er hinzu.

„Ich bin überzeugt, dass Sie sich den nächsten Renntag schon im Kalender eintragen werden“, sagte ein begeisterter Josef Waldmann ans Publikum gewandt, der als Vertreter der Stadt den Preis für das achte Rennen überreichte. Wer sich den nächsten Termin vormerken will: Das 110. Drensteinfurter Trabrennen findet am 16. August 2020 statt.

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