Ferienspaß

Sechs Wochen Sommerspektakel in Drensteinfurt

Das Ferienspaßprogramm Drensteinfurt wird vorgestellt
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Drei Menschen, sechs Flyer. Bürgermeister Carsten Grawunder (links), Maike Schlamann und Rüdiger Pieck stellen das Ferienprogramm für Drensteinfurt vor.

Das Ferienspektakel Halli-Galli und die Spielstadt Minilon wird es auch in diesem Jahr nicht geben. Auf Spaß und Spiel brauchen die Drensteinfurter Kids aber dennoch nicht zu verzichten. Gut 200 vielfältige, attraktive Angebote bieten ebenso viel Spaß, Spiel und Unterhaltung. Schon am kommenden Sonntag pünktlich um 12 Uhr ist eine Anmeldung möglich.

Drensteinfurt - Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck hat mit seinem Team erneut ein coronafestes Ferienprogramm auf die Beine gestellt. Und weil die aktuelle Corona-Situation zwar sehr optimistisch stimmt und dabei doch unwägbar bleibt, ist das Team auf Nummer sicher gegangen. „Wir wollen, dass so viele Veranstaltungen wie möglich stattfinden“, sagt Pieck. Darum sei man von der Kategorie 3 also einem Inzidenzwert von 50 bis 100 ausgegangen. Erst über einem Wert von 100 müssten Veranstaltungen abgesagt werden.

Anders als 2020 hatte das Kulturbahnhofteam Rüdiger Pieck, Maike Schlamann und Meike Haverkamp Zeit genug gehabt, sich vorzubereiten – und dazu noch ausreichend Erfahrungen aus dem letzten Jahr. „Wir haben alle Zahlen ausgewertet, analysiert und zahlreiche Neuerungen eingeführt“, berichtet Pieck. So gebe es einige Angebote über drei Tage, an denen das Thema mit den gleichen Teilnehmern und Teamern intensiviert werden könne.

„Einfach schöne Tage“

Das Ferienprogramm wird in Drensteinfurt gut genutzt und sei in diesem Jahr, so Bürgermeister Carsten Grawunder, besonders wichtig. „Viele Familien sind finanziell belastet, und manche Eltern haben bereits ihren kompletten Urlaub verbraucht“, sagt er. Gerade darum sollen Vergnügen, Freizeitbeschäftigung oder einfach gesagt schöne Tage geboten werden, ergänzt er.

Ein Ferienprogramm über die kompletten sechs Wochen anzubieten, sei absolut anerkennenswert und einzigartig in der Umgebung. Natürlich müsse man dafür den Aufwand höherer Personalkosten in Kauf nehmen. Den Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit hat das Team des Kulturbahnhofs ganz bewusst auf das Ferienprogramm gesetzt. Warum? „Weil das hier am besten funktioniert“, stellt Pieck sachlich klar. Noch eine weitere Neuerung gibt es in diesem Jahr: „Wir haben für jede Woche aus Gründen der Übersichtlichkeit ein eigenes verschiedenfarbiges Programmheft erstellt“, teilt Pieck mit. Die Druckauflage sei aber nicht hoch, denn in erster Linie sollen sich die Eltern mit ihren Kindern die Hefte im PDF-Format online anschauen. „Wir wollen aus ökologischen Gründen Papier sparen“, fügt er an.

830 Plätze allein in der ersten Woche

Einige Exemplare können im Kulturbahnhof abgeholt werden. Außerdem haben die Grundschulen für jede Klasse alle sechs Hefte mit der Bitte bekommen, die Veranstaltungen mit den Kindern gemeinsam zu besprechen. Hier haben die Schüler auch die Möglichkeit, später in den Heften zu stöbern. Beim Durchblättern fällt schnell auf, dass die Hefte unterschiedlich dick sind. „Erfahrungsgemäß ist der Bedarf in den ersten zwei Wochen besonders hoch“, sagt Pieck. Darum stehen in der ersten Woche 830 Plätze zur Verfügung und in der zweiten Woche sogar 950 Plätze. In der dritten Woche gibt es immerhin noch 750 Plätze, wobei sich in dieser Zeit auch SKIFF einbringt.

In der vierten Woche mit 250 Plätzen bietet das Drensteinfurter Sommercamp (DSC) Veranstaltungen für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren an. Diese sind nicht im Heft aufgeführt, sondern nur online zu finden. Mit 180 Plätzen sind die Angebote in der fünften Woche am geringsten, während in der sechsten Woche dank des Zirkus ZappZarap vom Verein Sonnenstrahl wieder 540 Plätze angeboten werden können.

Viele Vereine machen mit

In diesem Jahr sei es besonders bemerkenswert, dass sich mehr Vereine eingebrachte hätten, teilt Maike Schlamann mit. So käme auch Unterstützung von den Heimat- und Sportvereinen. Auch wenn alle Angebote attraktiv sind, gibt es doch einige Programmpunkte, die besonders beliebt sind. „Das ist ganz klar die Schnitzeljagd mit Hunden“, berichtet Schlamann. Genau darum werde sie auch gleich drei Mal angeboten, um möglichst vielen Kindern die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen. Auf Top zwei stehe der Tag bei der Feuerwehr und an dritter Stelle die vielen Sportangebote.

Nicht vergessen werden dürfe „Night on the beach“, an jedem Mittwochabend in den Ferien. „Wir kooperieren mit der DLRG, die an dem Tag ihren Übungsabend hat“, sagt Schlamann. Damit seien zwei Rettungsschwimmer vor Ort, plus zwei Teamer. Wenn die normalen Besucher gehen müssen, dürfen 20 Kinder ab 20 Uhr ins Bad. Geboten wird für zwei Stunden ein kleines Programm, es gibt Snacks, und natürlich kann auch geschwommen werden.

Bolle-Tage Ersatz für Kinderfreizeit

Es sei erfreulich, so Schlamann, dass auch etliche Veranstaltungen in Walstedde und Rinkerode stattfinden dürfen. „Die Verteilung stimmt in diesem Jahr“, stellt sie fest. Hervorzuheben seien die beiden Bolle-Tage im Lambertusdorf, die in Kooperation mit der OGS Walstedde, als Ersatz für die Kinderfreizeit „Bolle“, die schon zweimal ausfallen musste, angeboten werden. Überhaupt habe man die Wünsche der Teilnehmer des Osterferienprogramms in die Planungen einfließen lassen. Dabei standen Tiere und Natur ganz oben auf der Wunschliste.

Aufgrund der Vielzahl der Angebote und Plätze geht Rüdiger Pieck davon aus, dass die eine oder andere Veranstaltung mangels Anmeldungen nicht stattfindet, schließlich habe man über den Bedarf geplant. „Das ist eine Art Mitbestimmung durch die Kinder, die entscheiden, was ihnen gefällt und was nicht“, erläutert der Stadtjugendpfleger. Es sei schade für die Vorarbeit, aber im Sinne der Partizipation völlig in Ordnung. Wahrscheinlich sei auch, dass nicht jedes Kind seinen Wunschworkshop bekommt, aber definitiv gebe es für jedes Kind ein Alternative.

Anmeldungen

Anmelden können sich Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren ab Sonntag, 13. Juni, 12 Uhr, ausschließlich online. Die Vergabe erfolgt nach dem „Windhundprinzip“, das bedeutet, wer zuerst kommt, bekommt den Zuschlag. Die gebuchte Veranstaltung muss sofort bezahlt werden. Eine Anmeldung ist bei freien Plätzen bis zwei Tage vorher möglich: www.drensteinfurt.ferienprogramm-online.de

Das Programmheft gibt es online hier:

www.drensteinfurt.de
www.driwa.org
www.ortsjugendring-rinkerode.de
www.drensteinfurtersommercamp.de (nur das Programm des DSC)

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