Sechs Straßen werden nicht mehr gereinigt

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Drensteinfurt – Mit der jüngst beschlossenen Änderung der Satzung für Straßenreinigung werden sechs unübersichtliche Sackgassen und Straßen ohne Wendehammer künftig nicht mehr von Straßenkehrmaschinen befahren.

Hier mussten die Kehrmaschinen in der Vergangenheit im Vorwärtsgang reinfahren, anschließend rückwärts wieder aus der Straße raus, wenden, um dann im Rückwärtsgang ein zweites Mal reinzufahren, damit auch die gegenüberliegende Straßenseite gekehrt werden konnte.

Ein Prozedere, das mit einer erheblichen Gefahr für die Anlieger und in besonderer Weise für Kinder, Radfahrer und Menschen mit Handicap verbunden war. Die Firma Alba Städtereinigung hat das Befahren dieser Straßen als gefährlich eingestuft und lehnt ein Befahren ab.

Das sind die betroffenen Straßen:

Von der Satzungsänderung betroffen sind die beiden je 100 Meter langen Sackgassen Meisenweg und Lerchenweg, die kurzen Stichstraßen der Ahornstraße, des Amselweges, der Eickenbecker Straße und der Viehfeldstraße.

Die Anwohner müssen die Straßenreinigung nun selber durchführen, dafür entfallen die Straßenreinigungsgebühren. Einstimmig unterstützten die Mitglieder die Änderung. Es kam aber die Frage auf, eventuell kleinere Maschinen zur Reinigung einzusetzen. Eine Möglichkeit, die die Stadtverwaltung bereits in Erwägung gezogen hat, aber aufgrund der hohen Kosten wieder verworfen hatte. „Die Gebühren würden in diesem Fall erheblich steigen“, erklärte Bürgermeister Carsten Grawunder.

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