Stundenlanges Stau-Chaos wegen Sperrung

Schwerverletzter bei tragischem Unfall auf B58-Kreuzung

Die Szenerie nach dem tragischen Unfall auf der B58 in Drensteinfurt.
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Die Szenerie nach dem tragischen Unfall an der B58 in Drensteinfurt.

[Update 15 Uhr] Bei einem tragischen Unfall auf der B58 in Drensteinfurt wurde am Dienstagmorgen ein Mann schwer verletzt. Die Kreuzung in Höhe der Dreingauhalle blieb rund sechs Stunden ganz oder teilweise gesperrt.

Drensteinfurt - Auf der Kreuzung der Bundesstraße 58 nahe der Dreingauhalle rammte am Dienstag gegen 8.35 Uhr ein aus Hamm kommender und in Richtung Ascheberg fahrender Lkw einen Hubwagen. In dessen Korb arbeitete ein 42-jähriger Monteur an der Ampelanlage der Kreuzung B58/L585; der Mann wurde auf die Straße geschleudert und galt zunächst als lebensgefährlich verletzt.

Im weiten Bereich um die Unfallstelle kam es bis in den frühen Nachmittag hinein zu nachhaltigen Verkehrsstörungen, die zusätzlich genährt werden durch die Sperrung der nahe gelegenen Schützenstraße. Zur Klärung der tragischen Unfallsituation wurde der Arbeitsschutz angefordert; zudem war die Bergung des Hubsteigers offenbar kompliziert. Ab mittags wurde der Verkehr zunächst an der Unfallstelle vorbei- beziehungsweise kurz vorher abgeleitet. Erst gegen 15 Uhr galt die Kreuzung wieder als frei befahrbar.

Ein Rettungshubschrauber landete in Sichtweite der Unfallstelle. Im Hintergrund ist der Lkw zu sehen, der den Hubwagen gerammt hatte.

Der verletzte Arbeiter aus Billerbeck wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Münster in eine Klinik geflogen. Informationen, dieser sei zugunsten eines Rettungswagens nicht zum Einsatz gekommen, stellten sich nach Polizeiangaben erst am Nachmittag als falsch heraus. Inzwischen schwebt der Mann laut Polizei nicht mehr Lebensgefahr.

Gegen Mittag wurde der Hubsteigerkorb geborgen.

Neben der Polizei war die Drensteinfurter Feuerwehr mit 18 Kräften vor Ort im Einsatz. Am Steuer des Sattelschleppers saß ein 65-jähriger Mann aus Borchen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt. 

Auf der genannten Kreuzung hatte sich im September 2019 ebenfalls ein besonders folgenreicher Unfall ereignet - damals starb eine junge Frau. Der Verursacher, ein junger Mann aus Hamm, wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der Polizei zufolge gilt die Kreuzung dennoch nicht als besonders unfallträchtig.

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