Schulstart mit Schultüten und Masken: So lief die Einschulung der i-Männchen

Ein besonderer Tag für die neuen Schüler, diesmal mit ganz besonderen Rahmenbedingungen: Hier starten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b der Kardinal-von-Galen-Schule mit Lehrerin Andrea Schröder ins Abenteuer Schule. Die Eltern warten im Hintergrund.
+
Ein besonderer Tag für die neuen Schüler, diesmal mit ganz besonderen Rahmenbedingungen: Hier starten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b der Kardinal-von-Galen-Schule mit Lehrerin Andrea Schröder ins Abenteuer Schule. Die Eltern warten im Hintergrund.

Es war anders als in den vergangenen Jahren. Es gab keine Lieder, kein Orchester und keine Darbietungen. Ein besonderer Tag war es für die 149 Erstklässler und ihre Eltern dennoch – trotz der coronabedingten Einschränkungen.

Drensteinfurt – 82 Kinder sind am Donnerstag an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Drensteinfurt eingeschult worden, 31 starteten ihre Schullaufbahn an der Lambertus-Grundschule in Walstedde und 36 i-Männchen waren es an der Katholischen Grundschule in Rinkerode. Ausgestattet waren sie nicht nur mit liebevoll gestalteten Schultüten und bunten Tornistern, sondern auch mit Mund-Nase-Bedeckungen.

Drei Klassen in Drensteinfurt

In Drensteinfurt wurden die Neulinge unter anderem von Schulleiter Norbert Bolz, Konrektorin Claudia Voß, ihren Klassenlehrerinnen und Sozialpädagogin Alice Kelker herzlich empfangen, aber auch von älteren Schülern, die an den Fenstern winkten. Statt eines Rahmenprogramms wie üblich in der proppevollen Turnhalle gab es diesmal nur eine kurze Begrüßung am Kunstrasenplatz, ehe es in die Klassen ging. Aus Gründen des Infektionsschutzes durften nur die Eltern die Erstklässler begleiten.

In die Klasse 1a von Silke Schade gehen 28 Mädchen und Jungen. Den Klassen 1b – Lehrerin Andrea Schröder ist neu an der Grundschule – und 1c von Claudia Linnemannstöns gehören jeweils 27 Kinder an. Im Vorjahr waren 90 Kinder eingeschult und auf vier Klassen aufgeteilt worden.

Zwei Lerngruppen in Walstedde

Im kleineren Rahmen, aber dennoch feierlich wurden am Donnerstag 31 Kinder in der Lambertus-Grundschule willkommen geheißen. Während die Eltern auf dem Schulhof auf Stühlen saßen, hatten es sich die i-Männchen mit ihren Schultüten auf dem Stein-Rondell bequem gemacht. Lediglich die Masken erinnerten daran, dass die Normalität noch nicht erreicht ist.

In der ökumenischen Andacht zu Beginn gaben Pfarrer Jörg Schlummer und Pfarrerin Dorothea Helling den Erstklässlern den Segen mit auf dem Weg.

Herzlicher Empfang: Das Programm an den Grundschulen musste zum Schulstart für die 149 neuen Erstklässler zwar in abgespeckter Form stattfinden. Einen Empfang per Spalier gab es dennoch in Walstedde.

Lyrische Willkommensgrüße

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, zitierte Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel den bekannten Dichter Hermann Hesse. Dann wandte sie sich an die Erstklässler: „Es ist normal, dass ihr jetzt aufgeregt seid, bleibt aber trotzdem erwartungsvoll und offen“, bat sie. Die Kinder des dritten Jahrgangs erzählten abwechselnd und in Gedichtform, was im Schulalltag so alles gebraucht wird. Zusätzlich hatten sie für jeden Erstklässler ein Geschenk dabei.

Auf ihrem Weg ins neue Klassenzimmer standen die Kinder des zweiten und dritten Schuljahrs Spalier. Sie wehten zur Begrüßung der neuen Kameraden mit bunten Bändern, darüber sich die Erstklässler sehr freuten.

36 Kinder in Rinkerode

36 Kinder durften in Rinkerode ihren ersten Schultag antreten. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Stuhlkreis sowie Musik und Gesang standen die Schüler der Katholischen Grundschule Rinkerode wieder einmal mit Tüchern und Fähnchen Spalier, um die neuen Erstklässler willkommen zu heißen.

Aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen mussten natürlich größere Abstände gehalten, die Masken aufgesetzt und die Klassen voneinander getrennt werden. Die übliche Begrüßung der Direktorin Jutta Nienhaus fiel deswegen auch etwas kleiner, aber nicht minder herzlich aus – sie fand in entspannter Atmosphäre draußen auf dem Rasen statt.

Einschulung der i-Männchen: Auch wenn das Programm nur in abgespeckter Form stattfinden konnte, so gab es dennoch in Rinkerode warme Worte zur Begrüßung der 36 neuen Schulkinder.

Weg in die Selbstständigkeit

Mit einer kleinen Geschichte und vielen Wünschen für die Zukunft entließ Nienhaus die jeweils 18 Kinder in ihre Klassenverbände. Die Klassenlehrerinnen sind Sandra Reher (1a) und Isabell Balders (1b). Nachdem die Lehrerinnen die Kinder in ihre Klassenräume geführt hatten, richtete die Direktorin noch einmal das Wort an die Erwachsenen und sprach ihnen Mut zu. Der Schritt in die Schule bedeute auch ein Schritt in die Selbstständigkeit, erklärte sie.

Die frisch gebackenen Schüler werden zunächst nun an allen fünf Wochentagen jeweils vier Stunden zur Schule gehen, sodass sie – trotz Corona – einen geordneten und stabilen Schulstart erleben können, so Nienhaus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare