Teamschüler freuen sich trotz Maskenpflicht auf Unterricht

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Maske bei Gluthitze: Die Schüler der beiden fünften Klassen der Teamschule im Interkulturellen Garten, in dem die Schule einige Beete betreut. Die Masken behielten sie tapfer auf.

Die Corona-Pandemie hat das ganze gesellschaftliche Leben verändert, und doch ist man vielerorts bemüht, ein Stück Normalität einkehren zu lassen. So auch bei der Einschulungsfeier der zwei neuen fünften Klassen an der Teamschule.

Drensteinfurt – „Wir wollen auch in diesen Zeiten eurer Einschulung einen feierlichen Rahmen geben“, erklärte Schulleiterin Anja Sachsenhausen den eher ungewöhnlichen Ort in der Dreingauhalle. An der Teamschule werde Gemeinschaft groß geschrieben. „Ihr gehört jetzt dazu und wir freuen uns auf euch“, begrüßte Sachsenhausen die 52 neuen Fünftklässler.

Der Rest der Feier verlief so ähnlich wie in den vergangenen Jahren auch: Es gab eine Andacht mit Pfarrerin Angelika Ludwig und Pastor Jörg Schlummer, die Schulleiterin stellte den Kindern ihre Klassenlehrerinnen vor, die Kinder pflanzten im Interkulturellen Garten einen Johannisbeerstrauch, stellvertretend für einen großen Baum im Herbst. „Der Baum symbolisiert euren Weg, er bildet Wurzeln, wächst und gedeiht, wird gehegt und gepflegt und trägt am Ende Früchte“, sagte die Schulleiterin. Mitglieder des Fördervereins bewirteten die Eltern.

Diese zeigten sich erleichtert über den fast normalen Schulstart ihrer Sprösslinge. „Ich bin froh, dass wir wieder Präsenzunterricht haben. Schulunterricht in der Klasse ist etwas anderes als nur digital“, erklärte Birgit Seibel. Auch zum Thema Masken gab sie ein Statement: „Besser mit Maske als gar kein Unterricht.“ Dagmar Buttermann ist sich sicher, dass den Kindern der gemeinsame Schulunterricht in der Klasse gut tut. So habe sich ihr Sohn Paul richtig auf die Schule und seine Freunde gefreut. Michael Wrede bestätigte dies: „Es ist gut, dass Schule wieder normal losgeht.“ Der digitale Unterricht sei nicht optimal gewesen. Sein Sohn Finn freue sich besonders darauf, neue Freunde zu finden. Walat Ahmad wünscht sich, dass der Unterricht nun wieder dauerhaft stattfindet. Seine Tochter Nopelda konnte den „ersten Schultag“ kaum erwarten.

"Die Kinder sind disziplinierter, als ich es für möglich gehalten habe", sagt Schulleiterin Anja Sachsenhausen.

Erster Schultag verlief problemlos

Der erste Schultag am Mittwoch sei übrigens problemlos vonstatten gegangen. „Die Kinder sind disziplinierter, als ich es für möglich gehalten habe“, berichtete Anja Sachsenhausen anschließend. Langfristig sei aber noch nicht abzusehen, wie sie die Maskenpflicht tolerieren würden. Darum bat sie die Eltern um ihre Unterstützung. „Nicht wir haben die Maskenpflicht angeordnet, sondern die Landesregierung“, sagte sie. Zudem habe man mit den bisherigen Maßnahmen die Pandemie hier im Land gut im Griff. Darum bat sie, sich an die Anordnungen zu halten.

Für die Teamschüler begann der Schulstart gleich mit Hitzefrei. „Nach der fünften Stunde war Schluss, und so wird es auch morgen sein“, informierte die Schulleiterin. Nur am Freitag müssen die Jugendlichen bis zur sechsten Stunde aushalten.

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