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Work-out in der Wellness Oase für Skiprojekt im Zillertal

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Von: Mechthild Wiesrecker

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Trafen sich im Fitness- und Gesundheitsstudio: die Schüler des Skiprojekts und die beiden Sportlehrer Ralf Kolbow (Zweiter von rechts) und Andrea Spiller (stehend Zweite von links). Inhaberin Vera Igelbrink (stehend links) und Carsten Schake (rechts) freuten sich über die Gäste. Foto: Wiesrecker
Trafen sich im Fitness- und Gesundheitsstudio: die Schüler des Skiprojekts und die beiden Sportlehrer Ralf Kolbow (Zweiter von rechts) und Andrea Spiller (stehend Zweite von links). Inhaberin Vera Igelbrink (stehend links) und Carsten Schake (rechts) freuten sich über die Gäste. © Wiesrecker

Nach zwei Jahren Corona-Pause darf das Skiprojekt der Teamschule endlich wieder stattfinden. Am 3. Februar fahren 21 Schüler samt Lehrer und Betreuer nach Österreich ins Zillertal zum Skifahren. Bis zum 11. Februar werden sie sich auf den hoffentlich verschneiten Pisten mit Skiern und Snowboards vertraut machen.

Drensteinfurt – Für die überwiegende Zahl der Schüler ist das ein ungewohnter Sport. Um sich sportlich schon einmal darauf vorzubereiten, aber auch um sich als Gruppe kennenzulernen, trafen sich die Schüler mit den beiden Sportlehrern Ralf Kolbow und Andrea Spiller im Fitness- und Gesundheitsstudio Wellness Oase zu einem Ski-Work-out. In zwei Gruppen aufgeteilt, betreut von zwei Trainern, stellten sie beim Zirkeltraining ihre Kondition unter Beweis und testeten beim Geräte- und Krafttraining ihre Ausdauer.

Die überwiegende Zahl der Skifahrtteilnehmer besucht derzeit die neunte Klasse, einige wenige sind bereits im zehnten Jahrgang. Gerade die Zehntklässler kamen im vergangenen Jahr nicht in den Genuss des Skiprojektes, das mittlerweile zum achten Mal stattfindet.

Bei uns wird niemand aus finanziellen Gründen ausgeschlossen.

Ralf Kolbow

Ralf Kolbow ist froh, dass die Fahrt dank des Reiseunternehmens Klühspies für die meisten Teilnehmer erschwinglich ist. Insgesamt 480 Euro betragen die Reisekosten, darin enthalten sind neben Fahrt und Unterkunft auch der Skipass und die Ausrüstung. Familien, die das Geld nicht aufbringen können, erhalten eine Unterstützung über die Förderung Bildung und Teilhabe. „Bei uns wird niemand aus finanziellen Gründen ausgeschlossen“, versichert der Sportlehrer.

Zwei ehrenamtliche Skilehrer werden die Schüler begleiten. „Die beiden haben sich extra Urlaub genommen und fahren auf eigene Kosten mit, weil sie Spaß daran haben, den Jugendlichen das Skifahren beizubringen“, freut sich Kolbow. Mit dabei ist auch eine ehemalige Schülerin als Betreuerin.

Fackelwanderung und Lagerfeuer

Untergebracht werden die Teamschüler in Aschau. Der Ort liegt mit vier Kilometern Entfernung in unmittelbarer Nähe des knapp 2000 Meter hoch gelegenen Skigebietes Kaltenbach.

Neben dem Wintersport soll es eine Fackelwanderung in der Nacht und ein Lagerfeuer geben. „Ich gehe aber davon aus, dass sich die Schüler nach dem anstrengenden Tag nur noch ausruhen wollen“, glaubt Kolbow. Immerhin sollen die Schüler um 6 Uhr geweckt werden, damit alle um 8 Uhr mit der ersten Gondel hochfahren können. Nicht umsonst spreche man von einem Skiprojekt, nicht einer Skifreizeit.

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