Bundestagswahl 2021

Schon jetzt mehr Briefwähler als vor vier Jahren

Bei der Bundestagswahl haben die Hammer zwei Stimmen, die sie abgeben können.
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Bei der Bundestagswahl haben die Drensteinfurter zwei Stimmen, die sie abgeben können.

Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September haben sich in Drensteinfurt bereits 4829 Wähler die Briefwahlunterlagen beantragt. Das sind 38,7 Prozent aller 12 471 Wahlberechtigten. „Das sind jetzt schon mehr als bei der Wahl vor vier Jahren“, berichtet Alessa Dohm, persönliche Referentin des Bürgermeisters. 2017 gab es insgesamt 3 797 Briefwähler (30,8 Prozent). Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr waren es etwas über 4000 Briefwähler.

Drensteinfurt/Kreis Warendorf  - Im Kreis Warendorf haben sich bislang 57 835 Wähler für die Briefwahl registrieren lassen. Das entspricht 27,7 Prozent aller Wahlberechtigten. Vor vier Jahren lag der Anteil der registrierten Briefwähler zwei Wochen vor der letzten Bundestagswahl bei nur 15,1 Prozent und somit nur halb so hoch wie in diesem Jahr.

Kreiswahlleiter Dr. Stefan Funke zeigte sich erfreut über das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Bundestagswahl. Er vermutet aber, dass auch die Erfahrungen der Corona-Pandemie zu einem Anstieg der registrierten Briefwähler geführt haben könnten. Doch er versichert, dass es kein nennenswertes Infektionsrisiko im Wahllokal gibt: „In den Wahllokalen der Städte und Gemeinden werden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um Infektionen wirksam zu verhindern. Der Besuch des Wahllokals ist sicher.“

Dr. Funke freut sich auf eine absehbar hohe Wahlbeteiligung und ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Dass wir Bürgerinnen und Bürger unser Parlament frei wählen und unsere Regierung bestimmen können, ist ein hohes Gut. Vielen Menschen in anderen Regionen der Welt wird dieses Grundrecht verwehrt. Daher sollte jeder Bürger das Wahlrecht wahrnehmen“, so der Kreisdirektor.

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