Schnelles Internet für Drensteinfurts Außenbezirke soll kommen

+
Drensteinfurt gehört zu den sechs Kommunen im Kreis Warendorf, in denen in diesem Jahr die Digitalisierung vorangetrieben wird.

Mit der Deutschen Glasfaser als Partner möchte der Kreis Warendorf die Digitalisierung vorantreiben und besonders auch auf dem Land für ein gigabitfähiges Netz sorgen.

Drensteinfurt – Ende 2019 wurde der Vertrag, den Landrat Dr. Olaf Gericke als einen „Meilenstein für die Digitalisierung“ bezeichnet, unterschrieben. Wann der Ausbau beginnt, steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass Drensteinfurt mit seinen Ortsteilen neben Ostbevern, Warendorf, Ennigerloh, Ahlen und Telgte zu den ersten sechs Kommunen gehört, die den Anfang machen. Mit dem Ausbauprojekt ist der Kreis Warendorf einer der ersten Kreise, der die geänderten Förderrichtlinien nutzt und 160 Millionen an Fördergeldern in Anspruch nimmt.

Insgesamt 5704 Adressen wurden von der Deutschen Glasfaser (DG) bisher in Drensteinfurt, Walstedde und Rinkerode privatwirtschaftlich erschlossen, teilt Nicole Holländer von der Deutschen Glasfaser mit. In Drensteinfurt sollen jetzt 541 weitere förderfähige Adressen erschlossen werden.

Erste Generalunternehmen wurden bereits beauftragt, jedoch liegen Detailplanungen noch nicht vor. Mit einem Beginn der Arbeiten ist aber im zweiten oder dritten Quartal zu rechnen. „Rechtzeitig vor Beginn werden wir alle Bürger über die Ausbauplanungen informieren“, teilt die Abteilungsleiterin vom Projektbüro Förderprojekte weiter mit.

Mehr als 900 neue Anschlüsse

„Es werden etwa 795 private Haushalte und 114 Unternehmen davon betroffen sein“, informiert Thomas Fromme, Pressesprecher des Kreises. Die Schulen sind nicht betroffen, da sämtliche Schulen bereits eigenwirtschaftlich mit den geschlossenen Siedlungsbereichen ausgebaut wurden.

Insgesamt werden im Kreisgebiet 13.500 private Haushalte, 2100 Gewerbebetriebe und 50 Schulen von dem Ausbau profitieren. „Das gigabitfähige Netz ist ein entscheidender Faktor für unsere Infrastruktur. Der Glasfaserausbau gehört zu den weit herausragenden Investitionen in der Geschichte des Kreises Warendorf und ist das derzeit in Deutschland größte Projekt dieser Art“, sagt Gericke weiter. Darum wolle man das Projekt zügig umsetzen.

Ob am Ende alle Haushalte in den Stadt- und Außengebieten komplett mit schnellem Internet versorgt werden, können Kreis und Deutsche Glasfaser zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zusichern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare