Der Schnee behindert die Müllabfuhr

Die angehäuften Schneeberge behindern den Verkehr.

Seit dem frühen Sonntag versuchen die Mitarbeiter des Bauhofes, die Straßen vom schnee zu befreien. Vorrangig werden die wichtigsten Durchfahrtsstraßen berücksichtigt. Problematisch wird es in den Baugebieten. Der von den Anwohnern aufgetürmte Schnee behindert die Müllabfuhr.

DRENSTEINFURT - Die Mitarbeiter des Bauhofes sind derzeit nicht zu beneiden. Schon am frühen Sonntag Nachmittag musste das Team vom Winterdienst ausrücken. Bis in die Nacht hinein wurde der Schnee von den wichtigsten Durchfahrtsstraßen geräumt.

Am Montag früh war um vier Uhr die Nacht vorbei. Der über Nacht gefallene Schnee musste abgeschoben werden, damit der Schul- und Berufsverkehr wenigstens einigermaßen durchkam. Den ganzen Vormittag fiel neuer Schnee, daher war der Einsatz von Streusalz zunächst zwecklos. Nur die Schneeschilder konnten eingesetzt werden. Die Stadtverwaltung bittet um Nachsicht, dass der Streudienst nicht überall gleichzeitig tätig werden konnte.

Da für die nächsten Tage keine nennenswerten neuen Schneefälle gemeldet werden, wird sich die Situation auf den Straßen bald entspannen.

Problematisch bleiben die schmalen Straßen in den Baugebieten, die durch die an den Seiten aufgetürmten Schneeberge so eng geworden sind, dass das Müllauto nicht durchkommen kann. Am Montag mussten in einer Gemeinde im Kreis Dutzende von Tonnen ungeleert bleiben, weil der von den Gehwegen abgeschobene Schnee das Befahren der Straße unmöglich machte.

Morgen, Mittwoch, werden in Drensteinfurt die Restmülltonnen geleert. Damit dann alle Straßen befahrbar sind, sollten betroffene Anlieger den Schnee von den eigenen Grundstücksflächen und den Gehwegen nicht auf die Straße, sondern in den Vorgarten räumen.

Die Müllwerker werden sich die nicht befahrbaren Straßen notieren und dort bei der nächsten Leerung am 6. Februar auch Müllsäcke mitnehmen, die neben die Tonnen gestellt werden. - da

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