Sänger aus Rinkerode siegt bei Jugend musiziert

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Felix Stöppler hatte beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert großen Erfolg.

Rinkerode - Felix Stöppler aus Rinkerode ist Bundessieger beim Wettbewerb Jugend musiziert. Der 15-jährige Sänger erhielt die Höchstpunktzahl in der Kategorie "Musical".

Vier Mal in vier Jahren war der Rinkeroder Felix Stöppler beim Wettbewerb Jugend musiziert auf Bundesebene erfolgreich – am vergangenen Wochenende sicherte er sich nun erstmals den ersten Preis. 25 Punkte – die Maximalpunktzahl – gab ihm die Jury für seine Darbietungen in der Kategorie „Musical“.

Erst aufgeregt und dann „tiefenentspannt“ sei er kurz vor seinem Auftritt in Hamburg gewesen, sagte der 15-Jährige. Mit solch einem guten Ergebnis habe er nicht gerechnet, auch wenn er im Jurygespräch „sehr gelobt“ worden sei. Denn eigentlich sei seine Stimme „eher klassisch ausgerichtet“. Doch der Musical-Gesang liegt Felix anscheinend einfach: In der gleichen Kategorie hatte er bereits beim Bundeswettbewerb vor vier Jahren den zweiten Preis geholt. 2013 und 2014 standen die Genres Pop und Klassik auf dem Programm.

Während seines 20-minütigen Auftritts musste der Rinkeroder aber nicht nur singen: Auch Tanzen und Schauspielern waren gefordert – wie bei einem echten Musical eben auch. Fünf Stücke, darunter „On the street where you live“ aus dem Musical „My Fair Lady“ , „They can’t take that away“ von Frank Sinatra und „Ich bin ich bin Musik“ aus dem Musical „Mozart!“ hatte Felix vorbereitet. Dazu hatte sich der Tenor-Sänger selbst Monologe ausgedacht und die fünf Songs zu einer eigenen Geschichte verknüpft. Begleitet wurde er dabei auf dem Klavier von dem Münsteraner Studenten Leo Wichmann. Zur Preisvergabe am Sonntag waren dann auch die stolzen Eltern nach Hamburg gereist.

Auftritt in der Kölner Philharmonie

Bevor er zum Bundeswettbewerb zugelassen wurde, musste Felix erst zwei weitere Hürden nehmen: Sowohl beim Regionalwettbewerb in Ibbenbühren als auch beim Landeswettbewerb in Düsseldorf holte der Schüler, der aktuell die zehnte Klasse der Drensteinfurter Realschule besucht, jeweils 23 Punkte. Nach seinem Abschluss will Felix erst das Abitur machen. Ob er das Singen später zum Beruf macht, weiß er noch nicht. Eine große Ehre wird dem Rinkeroder erst einmal am kommenden Sonntag zuteil: Dann darf der 15-Jährige auf dem Preisträger-Konzert in der Kölner Philharmonie singen. Auch der Drensteinfurter Carl Erik Vogt hat beim Bundeswettbewerb in Hamburg in der Kategorie IV der 15- bis 16-Jährigen gespielt. Der Hornist hat 18 Punkte erreicht und damit die Beurteilung „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“.

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