108. Renntag:  So viele Besucher wie lange nicht mehr

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Drensteinfurt - Optimales Wetter, tolle Quoten, zwölf spannende Rennen und zufriedene Gäste: Das 108. Drensteinfurter Rennen war ein Trabrennen der Superlative. Rund 7500 Besucher aus nah und fern – so viele Rennbegeisterte hatte es schon lange nicht beim Trabrennen im Erlfeld gegeben.

 „Über sieben Brücken musst du gehen“, verkündete Klaus Storck schmunzelnd. Damit erinnerte er an die vergangenen sieben Jahre seit dem 100-jährigen Bestehen des Vereins 2011, die allesamt verregnet waren. „Jetzt beginnt eine neue Zeit“, so Storck. Erst Donnerstag war der erster Vorsitzende des Rennvereins aus dem Krankenhaus entlassen worden. Den Renntag wollte er sich nicht entgehen lassen, dafür nahm er dankbar das Angebot des Oberarztes – selbst langjähriger Renntagbesucher – an, direkt vor Ort einen fachkundigen Blick auf sein Auge zu werfen.

Renntag 2018 im Erlfeld (Teil 1)

„Das ist Kaiserwetter“, freute sich der sportliche Leiter Detlef Orth. Alles stimmte, auch die Wettumsätze. „Wir werden bestimmt auf 120 000 Euro kommen, rechnete er nach dem achten Rennen hoch. Das von ihm fast gewonnene Gästefahren kommentierte er: „Ich habe mich wohl zu sicher gefühlt.“ Als in den letzten Sekunden der Berliner Hartmut Engelhardt mit viel Schwung an ihm vorbeizog und ihn auf den zweiten Platz verwies, habe er nicht mehr reagieren können. Als Überraschungsfahrer erwies sich am Sonntag der Holländer Niels Jongejans, der gleich drei Mal den Sieg davontrug und als Favorit für den Fahrercup galt.

Renntag 2018 im Erlfeld (Teil 2)

Lange Schlangen gab es beim Parken, beim Wetten, am Eisstand und an der Kuchentheke. Maria Schmand und ihre 15 Helfer arbeiteten wie am Fließband, aber immer mit Spaß und hatten am Ende des Tages alle selbst gebackenen 125 Kuchen und Torten verkauft. Gut zu tun hatte auch Susanne Fögeling, die mit ihrem Team die Kinder kreativ schminkte. Mit 50 gut behüteten Frauen war auch der Hutwettbewerb ein voller Erfolg. Ein ausführlicher Bericht dazu erfolgt in der morgigen Ausgabe. Viele der Besucher waren Stammgäste an der Rennbahn. Mit Klappstühlen, Tischen, und allerlei Leckereien hatten sie es sich gemütlich gemacht und für einen langen Aufenthalt eingerichtet.

Auch Tanja Paul saß mit ihrer Familie am Rand der Rennbahn, um mit ihren Favoriten mitzufiebern. Mit dabei war auch ihre erst drei Wochen alte neugeborene Tochter Marie. Sie freute sich besonders über das tolle Wetter, vermisste aber einen Sonnenschirm. Zwei Aschebergerinnen gefiel das Pferderennen in Stewert besser als das Polo-Picknick in Münster. Sie hätten sogar schon gewonnen, aber leider auch schon viel verloren, bemerkten sie mit einem Augenzwinkern.

Lang erwartet worden war die Ziehung der Tombola-Gewinner. Die Hauptgewinner freuten sich über einen Reisegutschein, Warengutscheine, zwei iPads und eine Ballonfahrt. Der Sieger des Fahrer-Cups ist ein alter Bekannter: Zum vierten Mal in Folge erwies sich Jochen Holzschuh mit 77 Punkten als bester Fahrer und nahm die 500 Euro Gewinn entgegen. Den zweiten Platz belegte Bernd Schrödl mit 71 Punkten (250 Euro) vor Manfred Walter mit 61 Punkten (150 Euro). Auf Platz vier gelangte Niels Jongejans mit 60 Punkten (100 Euro). Auch in diesem Jahr gab es für die Gewinner der Rennen neben den Preisen eines der begehrten Drensteinfurter Bronzepferde als Bonus.

Die Ergebnisse zu den Rennen erfahren Sie hier

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