Planungen des Renntages im vollen Gange

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Der Vorstand des Rennvereins Drensteinfurt um den 1. Vorsitzenden Klaus Storck (vorne Mitte).

DRENSTEINFURT -  Der Plan für den diesjährigen Renntag am 25. August ist schon sehr ausgereift – das sagte Detlef Orth, der Sportliche Leiter des Stewwerter Rennvereins, bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „La Piccola“. Neben den üblichen zwölf Rennen wird es in diesem Jahr auch ein spezielles Angebot für Kinder geben.

Auch die Besucher können das Rennbahngefühl einmal hautnah miterleben.

Das Gästefahren, das im vergangenen Jahr sehr gut angekommen sei, wird wieder eins der zwölf Rennen sein. Des Weiteren wird es zwei Rennen mit Punktewertung geben, sodass jeder Starter einen sicheren Gewinn hat. Außerdem ist ein Inländer-Rennen geplant, damit die Preisgelder bei einem Rennen sicher im Inland bleiben. Auch ein Trabrennen wird stattfinden. Alle Rennen gehen über 2100 Meter.

Für die Kinder sind Mini-Traber am Start. Eine Mitfahrt im Sulky soll ermöglicht werden. Um den Besuchern das Wetten zu erleichtern, wird es einen großen Infostand geben, an dem sie sich kompetent beraten lassen könnten. Natürlich wird es auch wieder ein großes Kuchen-Buffet und eine Verlosung mit tollen Sachpreisen geben. Als besonderen Höhepunkt für die Jugend soll ein Star engagiert werden, der eine Siegerehrung übernimmt und im Anschluss eine Autogrammstunde gibt. Der Frühschoppen wird in gewohnter Form stattfinden.

Die rund 70 anwesenden Mitglieder stimmten bei der Versammlung einstimmig dafür, auch 2014 einen Renntag zu veranstalten. Im vergangenen Jahr verlief das Großereignis ohne Zwischenfälle. Allerdings spielte das Wetter nicht mit: Es regnete in Strömen – was jedoch zahlreiche Fans des Pferdesportes nicht davon abhielt, mitzufiebern und kräftig zu wetten. Es gab zwölf Rennen mit 111 Startern. Die Rennen waren im Schnitt mit 6 000 Euro dotiert. Das neue Kassensystem habe sich bewährt, und der Umsatz sei gut gewesen. Selbst für Platz- und Siegwetten habe es oft über 1 000 Euro zu gewinnen gegeben, bei der Zweierwette bis zu 3 000 Euro für nur 10 Euro Einsatz. Der Tottoumsatz lag bei 71 157 Euro.

Zwar machte der Verein aufgrund des schlechten Wetters Verluste, doch der 1. Vorsitzende Klaus Storck beruhigte die Mitglieder : „Spare in der Zeit, dann hast du in Not – so handeln wir im Rennverein seit jeher.“ Aus diesem Grund sei die finanzielle Situation des Vereins grundsolide.

Ortsvorsteher Josef Waldmann hatte die Kasse gemeinsam mit Alfons Wieschmann geprüft und bestätigte eine gute Führung, so dass der Vorstand entlastet werden konnte. Waldmann sprach von einer großen Bedeutung des Rennvereins für Drensteinfurt und das gesamte Umland. Auch bei Facebook bekommt der Verein seit dem Beitritt in 2012 immer wieder positive Rückmeldungen aus ganz Europa. Derzeit hat der Rennverein 714 Mitglieder. - D.D.

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