Bau des Bürgerradwegs

Raser an L671 in Walstedde sollen ausgebremst werden

Die Arbeiten am Bürgerradweg in Walstedde gehen voran
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Freuen sich über die guten Baufortschritte bei der Errichtung des Bürgerradwegs: Bernd Borgmann (von rechts), Heinz Frie, Heinz Budde, Bürgermeister Carsten Grawunder und Martin Nettebrock.

Walstedde – Die hoch aufgeschichteten Erdhügel, Baustellenfahrzeuge und Rohre zeigen schon von Weitem, dass am Lückenschluss des Bürgerradwegs entlang der Landesstraße 671 mit Hochdruck gearbeitet wird.

„Wir haben in etwa Halbzeit“, so die positive Einschätzung des Bürgerradwegvereins-Vorsitzenden Bernd Borgmann am Montagnachmittag bei der Ortsbesichtigung mit Bürgermeister Carsten Grawunder. Jeder, der im Moment die Landesstraße 671 entlang fährt, kann sich ein Bild der umfangreichen Arbeiten am Bürgerradweg machen. Zurzeit ist die Firma Tegelkamp aus Warendorf in Höhe Hof Nettebrock beschäftigt.

„Das ist hier das schwierigste Teilstück“, berichtete Borgmann. Denn hier müssen Rohre verbaut und Randsteine verlegt werden. Als besonders kostenintensiv bezeichnete er die beiden großen Durchlässe plus Kontrollschächte, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern aufweisen, damit sie bei Starkregenereignissen die Wassermassen fassen können. Im Zuge der Baumaßnahme verlegt auch die Firma Westnetz ihre Überlandleitungen neben den Glasfaserkabeln.

Nachdem mit dem ersten Spatenstich die Baumaßnahme am 10. September gestartet ist, hofft Borgmann, dass bis Dezember das erste Stück bis zum Kerkpatt fertiggestellt sein wird. Im neuen Jahr stehen dann noch die Arbeiten am letzten Stück vom Kerkpatt bis zur B63 an. Borgmann dankte noch einmal der Gemeinde, Bürgermeister Carsten Grawunder und den Ratsmitgliedern, die Mittel für den Ausbau bereitgestellt haben.

70 Kilometer pro Stunde als Wunsch

„Wir arbeiten daran, dass wir die 70-Stundenkilometer- Begrenzung hinbekommen, wenn der Radweg fertiggestellt ist“, berichtete Heinz Budde. An die bis jetzt noch erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde (km/h) hielten sich viele nicht. „Da wird dann schnell auch 120 km/h gefahren“, so der CDU-Politiker.

Fassungslos zeigte sich Anwohner Martin Nettebrock: „Trotz Baustellenarbeiten und Geschwindigkeitsbegrenzung wird hier mit 120 km/h überholt“, sagte er. Die Geschwindigkeitsbegrenzung sei der Wunsch der Anwohner und vieler Walstedder. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, so Borgmann. Ortvorsteher Heinz Frie bedankte sich im Namen des Kreises bei den Mitgliedern des Bürgerradwegs. „Der Kreis weiß, dass ohne eure Unterstützung der Ausbau der Bürgerradwege nicht funktionieren kann.“ Läuft jetzt alles nach Plan und spielt das Wetter weiter mit, wird der rund 700 000 Euro teure kombinierte Fuß-Radweg ab März 2021 befahrbar sein.

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