Nach der Kommunalwahl

Walsteddes Ortsvorsteher Heinz Frie geht sein Amt engagiert an

Heinz Frie steht vor einer Wiese in Walstedde
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Liebt die ländliche Idylle in Walstedde: Heinz Frie ist der neue Ortsvorsteher für Walstedde.

Walstedde – Heinz Frie ist der neue Ortsvorsteher für Walstedde. In der konstituierende Ratssitzung nach der Kommunalwahl wurde der CDU-Politiker einstimmig gewählt. Der 66-Jährige tritt die Nachfolge von Bernd Borgmann an, der das Amt 21 Jahre innehatte.

Den alten und den neuen Amtsinhaber verbindet ein Interesse an dem Ort, an den Menschen, die dort wohnen, und an der zukünftigen Entwicklung Walsteddes und Amekes. „Ich habe mich schon immer für die Entwicklung Walsteddes interessiert“, sagt Heinz Frie, der schon seine Kindheit im Lambertusdorf verbracht hat und zufrieden feststellt: „Ich lebe hier gern.“ So wundert es auch nicht, dass der 66-Jährige neben Familie und Beruf eigentlich immer ehrenamtlich unterwegs war. „Das Ehrenamt ist mir uneingeschränkt wichtig“, macht er deutlich. Gerade ein kleiner Ort wie Walstedde lebe davon, dass sich Menschen engagieren. Dafür habe er auch immer geworben, denn er sei sicher, dass jeder sich irgendwo einbringen könne.

Schon seit der Kindheit im Lambertusdorf

Mit dem Verein Fortuna Walstedde ist er von Jugend an verbunden, spielte selber Fußball und später auch Tennis. „Ich bin mir der Bedeutung des Sports für Jugendliche und Erwachsene bewusst“, sagt er. Gerade darum leitete er viele Jahre lang als Vorsitzender die Geschicke von Fortuna. Eine Aufgabe, die ihm aufgrund der zeitlichen Herausforderung nicht immer leicht gefallen ist. „Das ging schon oft zulasten meiner Familie“, gibt er selbstkritisch zu. Als Dezernent war er beruflich gut eingespannt und in Arnsberg, Berlin und Düsseldorf beschäftigt. Nur die vergangenen zehn Jahre arbeitete er heimatnah bei der Bezirksregierung in Münster. Hier war er in der Schulabteilung für die Unterrichtsversorgung zuständig.

Als der Verein Bürgerradweg gegründet wurde, übernahm er den stellvertretenden Vorsitz. Vor fünf Jahren wirkte er bei der Ideenbörse mit. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern entwickelt er einen Fragenkatalog, in dem jeder Bürger seine Zufriedenheit mit dem Ort, aber ebenso Ideen und Kritik äußern konnte. „Genauso stelle ich mir das Amt des Ortsvorstehers vor“, sagt er. Ein offenes Ohr zu haben für die Sorgen und Anregungen der Walstedder, Ameker und Herrensteiner. Sein Ziel ist es, die Belange des Ortes gegenüber dem Rat zu vertreten. Spätestens seit der Ideenbörse weiß er, dass die Walstedder gern in Walstedde leben.

Auf die Menschen zugehen

Jetzt möchte er auf alle Vereine und Institutionen im Ort zugehen, um zu hören, ob irgendwo sprichwörtlich der Schuh drückt. Sein Amtsvorgänger habe gute Arbeit geleistet. Vieles sei schon auf dem Weg gebracht worden, er denke da an das neue Baugebiet Sonnenwiese oder den „sicheren Schulweg“. Gerade weil die Analyse des Schulwegs im vollen Gange ist, stellt er klar: „Da möchte ich im Moment nicht reingrätschen.“ Die aktuelle Situation durch Corona habe vieles ausgebremst. Doch er möchte die regelmäßige Sprechstunde zukünftig beibehalten. Im Moment sei das aber eher schwierig. „Das persönliche Gespräch ist mir trotzdem wichtig“, versichert der zweifache Familienvater und hofft, dass sich die Bürger bei ihm telefonisch melden.

„Viele Walstedder, Ameker und Herrensteiner kennen mich, Neubürger kennen mich nicht“, sagt er. Er habe aber grundsätzlich für alle ein offenes Ohr. Zeit hat er mittlerweile auch, denn seit Juni ist der Dezernent Pensionär. „Das war schon eine Umstellung“, gibt er zu. Die dienstlichen Kontakte hätten ihm gefehlt, aber gerade im Sommer habe er im Garten viel Beschäftigung gehabt. Die gewonnene Zeit kommt auch seinem Enkel zugute und natürlich der neuen Aufgabe. „Das passt jetzt gut“, resümiert er.

Kontakt: Wer mit Ortsvorsteher Heinz Frie in Kontakt treten will, kann sich telefonisch unter 02387/1260 bei ihm melden. Gerne auch per E-Mail an heinz.frie@t-online.de

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