"Ohne verkaufsoffene Sonntage auch keine Feste": Geschäftsinhaber und Politiker protestieren gegen Verdi-Klage

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Am Freitag gab es Protest gegen die Verdi-Klage.

Die Gewerkschaft Verdi klagt gegen die verkaufsoffenen Sonntage in Drensteinfurt. Kommt ein Verbot der Sonntagsöffnung, drohen die Vertreter der Geschäfte mit Konsequenzen.

Drensteinfurt - Am Freitagmittag solidarisierten sich in der Innenstadt Vertreter von vier Parteien, Geschäftsinhaber und Mitarbeiter sowie die Landtagsabgeordeneten Henning Rehbaum (CDU) und Markus Diekhoff (FDP) mit der Interessengemeinschaft Werbung (IGW).

Rund 60 Anwesenden drückten ihren Protest und ihr Unverständnis gegen die Klage aus. „Wenn wir keine verkaufsoffenen Sonntage haben, gibt es auch keine Feste mehr“, sagte der IGW-Vorsitzende Heinz Graßmöller.

Dies wäre ein großer Verlust für das gesellschaftliche Leben in Stewwert. Auch die beiden Landtagsabgeordneten meldeten sich zu Wort. Die Einzelhändler hätten große Schwierigkeiten, sich gegen das Internet zu behaupten. Sie kämpfen wie die Löwen, organisieren Stadtfeste und brauchen diese Umsätze zum Überleben.

„Das solches ehrenamtliches Engagement ausgerechnet von einer Gewerkschaft boykottiert wird, ist rücksichtslos“, sagte Rehbaum. Man kämpfe um jeden Einzelhandel hier im Ort.

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Aus für verkaufsoffene Sonntage? Verdi klagt gegen Stadt Drensteinfurt

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