Noch keinen Antrag eingereicht

ORTSMARKEDRENSTEINFURT ▪ Ein wenig verwundert war Hans-Hermann Nack schon. Einige Medien hatten berichtet, dass das NRW-Wirtschaftsministerium bereits für die Gasbohrungen im nördlichen Münsterland grünes Licht gegeben hätte und die Genehmigung auf dem Tisch liege. „Das stimmt definitiv nicht“, machte der Sprecher von ExxonMobil deutlich, der vor knapp zwei Wochen das Projekt Probebohrungen vorgestellt hatte.

„Wir haben noch den gleichen Stand wie vor zwei Wochen, die Genehmigung noch nicht einmal beantragt“, so Nack.

ExxonMobil geht davon aus, dass auch unter Drensteinfurt Gasreserven schlummern, die erst jetzt mit neuen Fördertechniken erschlossen werden können. Dabei wird das Gestein in tausenden Metern Tiefe durch Sprengungen gespalten, um den Weg für das Gas freizumachen.

Bevor es allerdings soweit kommt, werden Probebohrungen durchgeführt. Dazu hat der Energiekonzern bereits eine Fläche in der Bauerschaft Ossenbeck ausgemacht. Dort soll auf einem 3 000 Quadratmeter großen Areal nach dem Gas gebohrt werden. Es werden Gesteinsproben entnommen, die dann von den Geologen untersucht werden. Erst danach entscheidet der Konzern, ob eine Gasförderung gewinnbringend ist. ▪ war

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