Pläne vorgestellt

Neuer Platz für Walbraht - Brunnen wird verlegt

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So könnte der neue Brunnen aussehen.

Drensteinfurt – Der St. Regina-Kirchplatz wird im kommenden Jahr neugestaltet. Der alte Brunnen kommt weg, stattdessen wird die Figur des Walbraht, die bis vor einigen Wochen noch am Marktplatz gestanden hatte, dort in einem neuen begehbaren Brunnen ihren Platz finden.

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Bauausschusses am Montag für den Vorschlag der Verwaltung aus, sodass die Fördergelder der Bezirksregierung beantragt werden können. Insgesamt kommen für die Maßnahme 300.000 Euro Kosten auf die Stadt zu.

Auf der Sitzung des Bauausschusses stellte Rodegang Elkendorf vom Ingenieurbüro Gnegel einen Plan für den neuen Brunnen vor. Dieser soll nicht nur schön anzusehen sein, sondern auch zum Verweilen einladen. Mit niedrigem Wasserspiegel, der an der tiefsten Stelle rund 30 Zentimeter sein soll, und geneigter Böschung, könnte das Wasser sachte Richtung Norden zum Ablauf fließen.

Auf Natursteinen sitzen

Der Walbraht thront, Richtung Werse schauend, auf der steinernen Furt, über die der Besucher trockenen Fußes auf die andere Seite gelangen kann. Bei warmen Wetter kann auf den Natursteinen gesessen werden, um die Beine im Wasser zu kühlen.

Für die Filterung des Wassers soll die bisherige Brunnenkammer technisch aufgearbeitet werden. Damit das Wasser nicht nach unten abfließen kann, muss eine vollgebundene Bauweise angewandt werden.

Rund um den Brunnen werden die vorhandenen Bänke um einige weitere ergänzt. Der Infopoint der Kirche wird an anderer Stelle einen neuen Platz bekommen.

Laternen, die am Marktplatz freigeworden sind und den Laternen in der Mühlenstraße entsprechen, sollen den Kirchplatz beleuchten.

Zu große Neigung des Beckens?

Im Großen und Ganzen gefiel das Konzept des Architekten den Ausschussmitgliedern. Lediglich die Grünen beklagten die zu große Neigung des Beckens. „Der Brunnen könne von Menschen mit Rollatoren nicht befahren werden“, kritisierte Maria Tölle.

Damit das Wasser fließen könne, müsse ein bestimmter Wasserspiegel vorhanden sein, machte Elkendorf deutlich. Tatsächlich sei der Brunnen schon recht flach.

„Bis zum endgültigen Bau des Brunnens sei es aber noch möglich, Details zu ändern“, so der Ingenieur.

Letztendlich, machte Sitzungsleiter Markus Wiewel (CDU) deutlich, entscheide man im Moment lediglich über die Beantragung der Fördergelder.

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