Kinderbetreuung erweitert

Neue U2-Gruppe in Kita St. Regina - Mehr Plätze für die Kleinsten

Kita St. Regina Drensteinfurt
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Freuen sich auf Nachwuchs: Die Kinder der Kita St. Regina in Drensteinfurt

Drensteinfurt – Mit der neuen Gruppe für Unter-Zweijährige in der Kita St. Regina hat sich die Zahl der Kindergartenplätze für Kleinkinder in Drensteinfurt weiter erhöht. Und das ist auch nötig: Nicht nur die Betreuungsangebote, sondern die ganze Gesellschaft befindet sich in einem steten Wandel.

„Immer mehr Eltern sind berufstätig und müssen Familie und Beruf unter einem Hut bringen“, berichtet Kita-Leiterin Melanie Rohde. So sei der Bedarf an Betreuungsplätzen auch schon für jüngere Kinder gestiegen. Im ältesten Kindergarten in Stewwert können Kinder nun schon ab 0,4 Jahren, wie es in schönstem Behördendeutsch heißt, angemeldet werden. Im Januar hatte die Kita-Leiterin vom Jugendamt des Kreises Warendorf den Bescheid bekommen, U2-Kinder aufnehmen zu dürfen.

Doch ohne Veränderung war das neue Angebot nicht möglich. „Jede der drei Gruppen hat den Raum gewechselt“, teilt Rohde mit. Alle Räume wurden umgestaltet. Am Ende stand im hinteren Bereich der Kita ein geräumiger Gruppenraum mit angrenzendem Neben-, Wickel- und Ruheraum für die Kleinsten bereit. Verschließbare kleine Tore ermöglichen es, den Flur mitzubenutzen. So gibt es mehr Platz für Bobbycar und Co. Einen Kletterturm sucht man vergeblich, stattdessen findet man ein gemütliches „Kuscheltierhotel“. Größere Umbauarbeiten waren nicht erforderlich. Beim neuen Gruppennamen „Regenbogengruppe“ durften die Eltern mit abstimmen.

„Die Kinder brauchen mehr Nähe“

en Eltern spricht die Erzieherin und Heilpädagogin, die seit vier Jahren die Kita leitet, ein dickes Lob aus: „Sie haben sich viel Zeit für die Eingewöhnung ihrer Kinder genommen“, sagt sie. Für die Kita selber sehe sie die ganz jungen Kinder als großen Gewinn. „Es ist noch mal ein anderes Arbeiten“, erklärt Rohde. „Die Kinder brauchen sehr viel mehr Nähe“, weiß sie.

Gerade bei den Kleinen erlebe man fast täglich die Fortschritte bei der Sprachentwicklung. „Da freuen wir uns auch mit“, versichert sie. Und wenn dann die Kinder morgen mit einem Strahlen auf dem Gesicht reinkommen, dann sei das einfach schön. Auch der Austausch mit den Eltern sei umso größer je kleiner die Kinder seien.

Noch ist die Regenbogengruppe gemischt, dass bedeutet von den 15 Kindern sind acht unter zwei Jahren. Das jüngste Kind ist im April ein Jahr alt geworden. Demnächst wird es aber eine reine U2-Gruppe werden. Insgesamt werden in der St.-Regina-Kita 62 Kinder von zehn Erzieherinnen und einer Berufspraktikantin in drei Gruppen betreut.

Im nächsten Jahr wird es für die Erzieherinnen eine spezielle Fortbildung für die Betreuung von U2-Kindern geben. Dabei geht es um Rituale und Entwicklung der Kleinkinder. Es werde auch die bisherige Arbeit umfassend reflektiert, so Rohde. Einen „Tag der offenen Tür“, wird es Corona-bedingt nicht geben. „Interessierte Eltern dürfen sich bei uns in der Kita melden, um einen Termin abzusprechen“, informiert Rohde.

In Einzelterminen werde dann am Nachmittag Führungen durch die Kita vorgenommen. Man könne aber auch auf der Homepage www.kitas-st-regina.de schon einen kleinen Einblick bekommen. Die Anmeldungen für das kommende Kita-Jahr finden in den ersten beiden Novemberwochen statt.

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