Haupt- und Finanzausschuss

Neue Gebührenordnung: Stadt verzichtet auf kostendeckende Abgabe

Geld wird gespendet und liegt in einem Korb.
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Durch die Gebührenordnung in Drensteinfurt steigen nicht alle Kosten.

Die neue Gebührenordnung enthält nur wenige Änderungen. Die Kosten einer Gebühr sinken sogar leicht.

Drensteinfurt – Wenig Änderungen gibt es für die Bürger mit der neuen Gebührenordnung, die im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig beschlossen wurde. Da die Kosten nur in kleinen Schritten angepasst werden sollen, verzichtet die Stadt auf eine kostendeckende Gebührenordnung.

Straßenreinigung

Da der Preis für Dieselkraftstoff einen großen Teil der Kosten ausmacht und dieser derzeit sehr günstig ist, bleiben die Kosten voraussichtlich konstant. Bei Anliegern in einigen Sackgassen, die nicht mechanisch gereinigt werden können, wird die Gebühr reduziert.

Im Zuge der Nachkalkulation der Jahre 2018/2019 hat sich gezeigt, dass die Menge des Straßenkehrichts deutlich geringer ausfiel. Die nun zugrunde gelegte Menge von 40 Tonnen für Straßenkehricht senkt die Gesamtkosten um 14.500 Euro.

Daraus ergibt sich im Zuge der Überdeckung sogar eine leichte Gebührenreduzierung: Für Straßen mit vorwiegend Anliegerverkehr müssen 1,98 Euro (bisher 2,10 Euro) für Straßen des innerörtlichen Verkehrs 1,78 Euro (bisher 1,89 Euro) und für Straßen des überörtlichen Verkehrs 1,48 Euro (bisher 1,48 Euro) gezahlt werden.

Friedhofsgebühren

Die Gebühren werden, wie in den vergangenen Jahren beschlossen, in kleinen Schritten angepasst. Dabei verzichtet die Stadt auf eine kostendeckende Gebühr, um die Bürger nicht wesentlich stärker zu belasten als bisher. Aus diesem Grund steigen die Gebühren um durchschnittlich 5 Prozent der Differenz zwischen kostendeckenden Betrag und tatsächlichen Gebühren im Zeitraum 2019/2020.

Daraus ergibt sich eine moderate Erhöhung zwischen 0 Prozent (Kinderwahlgrab) und maximal 15,8 Prozent (Einebnung Kinderwahlgrab). Beim Wahlgrab beispielsweise steigen die Kosten um 5,22 Prozent pro Grabstelle, beim Urnenwahlgrab um 7,51 Prozent und auf dem Aschestreufeld nur um 1,97 Prozent. Mit den festgelegten Gebühren kann die Stadt die realen Kosten um fast 50 Prozent decken.

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