Abkürzung für Autofahrer ist dicht

Überraschung für Autofahrer: neue Durchfahrtssperre macht Kerkpatt zur Sackgasse

Kein Durchkommen mehr: Pfeiler versperren jetzt die Durchfahrt vom Kerkpatt zur Straße „Zur Alten Ziegelei“.
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Kein Durchkommen mehr: Pfeiler versperren jetzt die Durchfahrt vom Kerkpatt zur Straße „Zur Alten Ziegelei“.

Viele Autofahrer staunten nicht schlecht. Seit Donnerstag, 17. Juni, gibt es vom Kerkpatt zur Straße „Zur Alten Ziegelei“ keine Zufahrt mehr. „Auf Bitten der dortigen Anlieger hatten wir beim Straßenverkehrsamt die Maßnahme beantragt und jetzt die Anordnung bekommen und die Durchfahrtssperre errichtet“, informiert die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes Christina Bricke.

Walstedde - Für die Sperrung an der Seite des Kerkpatts hatte sich die Stadt entschlossen, um die Zufahrt zum Kerkpatt vom Ostfeld nicht komplett dicht zu machen, da auch der Kernbrock von dieser Seite nicht befahrbar ist. In diesem Fall hätten alle Fahrzeuge des gesamten Neubaugebiets über den Kerkpatt und die Dorfstraße fahren müssen.

Die Gefahr, dass Autofahrer jetzt alternativ auf die benachbarte Straße Witholt ausweichen würden, hat die Stadt sehr wohl im Blick. Bereits im Vorfeld wurden dort Verkehrsmessungen durchgeführt. Zum Vergleich werden demnächst erneut Messungen stattfinden, um die Situation zu beobachten. Die Sperrung vom Kerkpatt aus sei ohnehin erst einmal befristet für ein Jahr erteilt worden.

Neues Schild mit Konsequenzen: Der Kerkpatt in Walstedde wird zur Sackgasse - zumindest für Autofahrer.

„Wir gehen jedoch davon aus, dass der Witholt aufgrund der engen Bebauung für Autofahrer, die die Straße lediglich als Durchfahrt nutzen, zu unbequem ist“, so Bricke.

Die Straße Wittholt ebenfalls vom Kerkpatt dicht zu machen, sei jedoch keine Option. „Die Frage ist ja, ob es Sinn macht, die Sache zu verlagern“, erläutert sie weiter. Vielmehr müssten, sollte der Versuch der Durchfahrtsperre nicht funktionieren, bauliche Maßnahmen auf der „Alten Ziegelei“ getroffen werden, die dann aber mit hohen Kosten verbunden seien.

Notwendig sei die jetzt getroffene Maßnahme in jedem Fall gewesen. Die gemessenen Geschwindigkeiten hätten bei Weitem nicht im Maße des Erträglichen eines verkehrsberuhigten Bereiches gelegen, verdeutlicht die städtische Angestellte. Kaum ein Autofahrer hätte sich an die in der Spielstraße geforderten 11 Kilometer pro Stunde gehalten. Für die Anlieger sei die Gefahr besonders für Kinder so groß, dass sie bereit seien, selber Umwege in Kauf zu nehmen.

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