Ab jetzt wird‘s teuer: Neue Blitzsäule an B58 in in Betrieb

Neuer Blitzer: Messanlage in Drensteinfurt in Betrieb.
+
Landrat Dr. Olaf Gericke (von links), Ordnungsdezernentin Petra Schreier, Polizeioberrätin Janine Yeboah, Polizeihauptkommissarin Dagmar Artmeier und Kreismitarbeiter Martin Schlepphorst haben die Messanlage in Drensteinfurt in Betrieb genommen.

Jetzt ist sie scharf gestellt: Die Blitzsäule an der B58 in Drensteinfurt misst seit Freitag die Geschwindigkeit passierender Auto- Motorrad- und Lkw-Fahrer.

Drensteinfurt – „Durch die Ampel an der L547 in Hoetmar ist die Blitzsäule dort überflüssig geworden und hat nun einen neuen Platz in Drensteinfurt gefunden“, erläutert Landrat Dr. Olaf Gericke. Die Wahl des neuen Standortes hat sich aus Vorschlägen der Unfallkommission und aus den Erkenntnissen der mobilen Messungen in den vergangenen Jahren ergeben.

Auf der B58 ereigneten sich zwischen der K21 und der B54 innerhalb von drei Jahren vier Unfälle mit Schwerverletzten sowie vier Unfälle mit Leichtverletzten oder schwerem Sachschaden. Die Messungen haben ergeben, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde in diesem Streckenabschnitt deutlich überschritten wird. Bisher wurden dort mehrfach mobile Kontrollen durchgeführt, auch der Blitzanhänger des Kreises wurde dort bereits eingesetzt.

Ordnungsdezernentin Petra Schreier betont: „Mit der Messanlage möchten wir die Verkehrssicherheit an dieser Stelle erhöhen. Denn überhöhte Geschwindigkeit ist eine Hauptunfallursache auf unseren Straßen.“ Dabei habe der Kreis bereits gute Erfahrungen mit den Messanlagen in Beelen und Füchtorf gemacht.

Die Gesamtkosten des Umzugs an den neuen Standort liegen bei etwa 18.000 Euro. - WA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare