Neubau der Drensteinfurter Feuerwache wächst

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Mit einem Kran werden auf der Baustelle derzeit massive Stahlpfeiler und Querbalken zusammengesetzt – insgesamt 35 Tonnen Stahl werden verbaut.

DRENSTEINFURT - Der Neubau der Feuerwache an der Konrad-Adenauer-Straße nimmt Form an. Vor knapp einem Jahr, im Mai 2014, haben die Bauarbeiten begonnen. Derzeit werden auf der Baustelle für das Feuerwehrgerätehaus massive Stahlpfeiler und Querbalken mit einem Kran aufgerichtet und zusammengesetzt.

Das Stahlwerk bildet dann das Gerüst für Wände und Decke und gehört auf der Baustelle zum konstruktiven Leichtbau. Die Arbeiten des Stahlbaus sollen Mitte der dritten Aprilwoche abgeschlossen sein, sagt der verantwortliche Architekt Wolfgang Döring auf Anfrage unserer Zeitung. „Insgesamt werden rund 35 Tonnen Stahl verbaut“, so Döring.

Die Einzelteile für den konstruktiven Stahlbau wurden seit Februar in Fertigungshallen vorkonfektioniert – also zusammengesetzt und -geschweißt. „Wir sind mit den Arbeiten dorthin ausgewichen. Denn wenn es friert, dürfen draußen keine Schweißarbeiten durchgeführt werden“, erklärt der Architekt. Die Großbauteile müssen auf der Außenbaustelle daher nun nur noch vom Kran zusammengefügt werden.

Das Dach soll kommende Woche folgen. „Dabei werden 17 Meter lange und ein Meter breite Platten aufgelegt“, sagt Döring. Danach folge der Fassadenbau. „In der ersten oder zweiten Maiwoche wollen wir den Baudichtzustand dann erreicht haben“, sagt der Architekt. Sprich, das Gebäude soll dann komplett von oben und an den Seiten geschlossen sein. „Dann haben wir 9000 Kubikmeter umbauten Raum“, sagt Döring.

Durch das Ausweichen mit den Fertigungsarbeiten in den Innenbereich habe man eine Verzögerung der Arbeiten verhindert, die auf der Außenbaustelle sonst auf Grund des Frostes und der Schlechtwetterfront gedroht hätte, sagt Döring. „So liegen wir weiterhin voll im Terminplan.“ Auch Werner Rohde, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt der Stadt, bestätigt: „Das Gebäude kann wie geplant etwa im kommenden Oktober eröffnet werden.“

Nicht nur der Zeitplan, sondern „auch der Kostenrahmen wird eingehalten“, sagt Rohde. Der Neubau kostet rund 2,55 Millionen Euro.

Die neue Feuerwache hat eine überdachte Fläche von rund 1260 Quadratmetern, so Döring. Eine 680 Quadratmeter große Halle beinhaltet acht Stellplätze. Die Sozialräume, an die auch der Schulungsraum angegliedert ist, messen 380 Quadratmeter. Der Leitstand, der sich im obersten Stockwerk befinden wird, hat eine Fläche von 200 Quadratmetern. „Insgesamt wird die fertige Wache dann Platz für etwa 80 bis 100 Leute bieten“, sagt Döring.

Nach der Fertigstellung soll die neue Wache an der Konrad-Adenauer-Straße das marode Feuerwehrgebäude an der Sendenhorster Straße ersetzen. - gei

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