Spatenstich 2.0: Neue Hoffnung für die Kita an der Blumenstraße

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Auf der Baustelle an der Blumenstraße geht es wieder weiter. Darüber freuen sich (von links): Bernd Horstkötter, Carsten Grawunder, Christoph Britten, Nadja Entrup, Ludger Althoff und Heinrich Sinder

Drensteinfurt – An der Kita Blumenstraße geht es endlich wieder weiter. Nach erfolgtem ersten Spatenstich im April vergangenen Jahres musste die Baustelle im Rahmen eines Rechtsstreits vorübergehend stillgelegt werden. Jetzt soll der Bau spätestens zum Jahresende abgeschlossen sein. Doch wann die Kita in Betrieb gehen kann, sei frühestens im Herbst kalkulierbar.

Zum symbolischen Spatenstich 2.0 trafen sich am Dienstagmittag Bauunternehmer Bernd Horstkötter, Bürgermeister Carsten Grawunder, Bauamtsleiter Christoph Britten, für den Träger der Leiter der Caritas, Heinrich Sinder, Kita-Verbundleiter Ludger Althoff und die zukünftige Leiterin der Einrichtung an der Blumenstraße, Nadja Entrup. „Wir wollen jetzt nach vorne gucken, und die Zukunft gestalten“, machte Althoff angesichts des unglücklichen Starts deutlich.

Mit 12 Monaten Bauzeit müsse man nun rechnen. „Wir sind bestrebt, zügiger fertig zu werden“, versprach Horstkötter. Hier sei die gute Konjunktur im Baugeschäft ein Problem, doch verfüge er über ein gutes Netzwerk, sodass er damit rechne, die nachfolgenden Gewerke rechtzeitig beauftragen zu können.

Lob an entspannte Eltern

Bürgermeister Grawunder lobte die positive Stimmung unter den Eltern und auch Heinrich Sinder bedankte sich für die Geduld der Eltern, mit der sie die Situation mitgetragen hätten.

Ludger Althoff erwähnte die hohe Motivation des Kita-Teams. „Es herrscht eine gute Stimmung innerhalb des Personals“, stellt er fest und ergänzte: „Die Art, wie das Team seine Arbeit praktiziert, schafft eine hohe Elternzufriedenheit.“ „Alle Beteiligten haben sich bemüht eine schnelle Lösung zu finden. Ich habe die Hoffnung, dass die Eltern das mitbekommen haben“, so Grawunder.

Container bleiben als Übergangslösung

Sein Dank gelte auch den Anwohnern, die problemlos die Verlängerung der Container akzeptiert hatten. Gekündigt werden die Container aber erst, wenn der endgültige Einzugstermin feststeht, denn die Nachfrage nach solchen Übergangsheimen sei extrem hoch, so der Bürgermeister. Die neue Kita wird eine Nutzfläche von 550 Quadratmetern haben und eingeschossig in Flachdeckenbauweise entstehen.

 Drei Gruppen finden dort Platz, dazu gibt es einen Sozialraum für Mitarbeiter, eine Selbstversorgungsküche und eine Turnhalle, die etwas erhöht gebaut wird. Einen neuen Namen wird die Kita selbstverständlich auch bekommen. Dieser wird zum Sommerfest der Kita, das am 29. Juni stattfindet, dann allerdings noch am Windmühlenweg, bekannt gegeben.

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