1. wa.de
  2. Lokales
  3. Drensteinfurt

Münsterland-Sternlauf: Rekordergebnis für Kinderkrebshilfe

Erstellt:

Von: Mechthild Wiesrecker

Kommentare

Scheckübergabe: Gesine und Gerd Willer freuen sich über die Spende der Stadt, überreicht von Ortsvorsteher Josef Waldmann (rechts).
Scheckübergabe: Gesine und Gerd Willer freuen sich über die Spende der Stadt, überreicht von Ortsvorsteher Josef Waldmann (rechts). © M Wiesrecker

Der elfte Münsterland-Sternlauf zugunsten der Kinderkrebshilfe brachte mit 32 825 Euro auch in diesem Jahr ein Rekordergebnis ein. Wie gewohnt machten die Radfahrer und Läufer der Etappe Südost am Samstagmittag einen Erfrischungsstopp am Kirchplatz in Drensteinfurt.

Drensteinfurt - Für die regelmäßigen Teilnehmer des Sternlaufs ist es schon fast wie ein Nach-Hause-Kommen, denn die Kolpingsfamilie sorgt schon seit elf Jahren mit Kaffee, Obst und kühlen Getränken für Erfrischung. So wundert es nicht, dass Dr. Elmar Stracke und das Ehepaar Anni und Erwin Klöpper neben der Bewirtung auch gute Gespräche führen. Für die Organisatoren des Münsterland-Sternlaufs Gesine und Gerd Willer ist der Stopp am Kirchplatz eine „Wohlfühloase“. „Die gute und nette Bewirtung hier macht die Sache so besonders“, so Gerd Willer.

20 Teilnehmer in Drensteinfurt

In diesem Jahr waren es nur 20 Teilnehmer in Drensteinfurt. „Es liegt wohl an der Urlaubszeit und immer noch an Corona“, erklärte der Organisator. Gestartet sei man am Morgen in Lippborg mit 70 Leuten. „Das war überragend“, sagte er. Weiter ging es nach Beckum und Ahlen bis zur Etappe Drensteinfurt. Wie viel Kilometer die Läufer und Radler abspulen, sei verschieden und entscheide jeder selbst. „Christoph Meier läuft sogar die komplette 75 Kilometer lange Strecke“, stellte Willer anerkennend fest. Die Strecken führen überwiegend über Wirtschaftswege, Geh- oder Radwege und durch Ortschaften.

Über Albersloh, Gremmendorf und St. Mauritz ging es später weiter bis zum Ziel. Auf dem Campusgelände der Sportwissenschaft der Uni Münster trafen dann gegen 19 Uhr alle Teilnehmer zusammen, um das gesammelte Geld zu übergeben und den Abend mit Grillen und Getränken ausklingen zu lassen.

Es sei immer ein besonderes Erlebnis die Ansprache von Prof. Dr. Claudia Rössig, der Direktorin der Kinderonkologie am Universitätsklinikum Münster, zu hören. „Sie findet immer so gute Worte, das einem die Tränen kommen“, sagte Willer bewegt.

Nicht dabei war in diesem Jahr das Team des DRK Ahlen, das üblicherweise für mögliche medizinische Versorgung und für den Fahrradtransport bei Pannen und für den Rückweg Sorge trägt. „Wegen Corona war der Einsatz in diesem Jahr leider nicht möglich“, erklärte Gerd Willer. „Wir sind dem DRK aber für den bisherigen ehrenamtlichen Einsatz dankbar“, versicherte er. Für den Transport der Räder hatte er in diesem Jahr privat Leute gewinnen können.

Spende durch Ortsvorsteher Josef Waldmann

Zum Kirchplatz gekommen war auch der Ortsvorsteher Josef Waldmann, um im Namen der Stadt Drensteinfurt eine Spende zu überreichen. „Das Geld wird dort dringend gebraucht“, stellte er fest. Durch den Sternlauf sollen die Menschen spüren, dass man auch für andere da sein muss und helfen kann. Dann richtete er sich an die Organisatoren: „Wir sind mit ihnen verbunden und freuen uns sie im nächsten Jahr wieder begrüßen und versorgen zu dürfen.“

Auch interessant

Kommentare