Münster ist beliebtestes Ziel der Drensteinfurter Pendler

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Aus Hamm stammen die meisten Pendler, die in Drensteinfurt arbeiten, nämlich genau 424 Menschen.

Drensteinfurt - Wesentlich mehr Erwerbstätige aus Drensteinfurt fahren zur Arbeit in andere Städte, als umgekehrt. Dabei ist Münster das beliebteste Ziel der Auspendler. Etwa die Hälfte der 8,95 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte im Jahr 2015 über die Grenzen des Wohnortes hinweg zur Arbeit. Dies geht aus der Pendlerrechnung 2015 hervor, die von Information und Technik Nordrhein-Westfalen, der Statistikstelle des Landes, herausgegeben wurde.

Innerhalb Drensteinfurts pendelten 2030 Erwerbstätige, von außerhalb fuhren 1966 Einpendler zur Arbeit nach Stewwert. Diese machten 49,2 Prozent der Erwerbstätigen aus. Die fünf größten Einpendlergemeinden von Drensteinfurt waren dabei Hamm (424 Pendler), Münster (327), Ahlen (231), Ascheberg (136) und Sendenhorst (131).

Zur Arbeit in anderen Städten fuhren 6314 Drensteinfurter, was 75,7 Prozent der Erwerbstätigen entspricht. Mit dieser vergleichsweise hohen Auspendlerquote belegt Drensteinfurt Rang 34 von 324. Die größten Auspendergemeinden waren dabei Münster (2587), Hamm (895), Ahlen (481), Sendenhorst (259) und Ascheberg (205). Der überwiegende Teil der Ein- und Auspendler waren Arbeiter und Angestellte. Bei den Einpendlern waren es 89,7 Prozent, bei den Auspendlern 86,9 Prozent. 59,2 Prozent der Einpendler arbeitete in Vollzeit, bei den Auspendlern waren es mit 68,5 Prozent.

Mehr als zwei Drittel der Einpendler, nämlich 60,3 Prozent, war im Dienstleistungsbereich beschäftigt. Die übrigen 39,7 Prozent arbeiteten im produzierenden Gewerbe, einschließlich der Landwirtschaft. Bei den Auspendlern waren es 65,4 Prozent im Dienstleistungssektor, 34,6 in Produktion und Landwirtschaft. Unter den Einpendlern waren 54 Prozent Männer gegenüber 46 Prozent Frauen, unter den Auspendlern war der Männeranteil mit 52,8 Prozent gegenüber 47,2 Prozent Frauen ein wenig geringer.

In der Altersstruktur gibt es leichte Unterschiede zwischen Ein- und Auspendlern. Am stärksten war in beiden Fällen die Altersgruppe der 45- bis 55-Jährigen vertreten, die 26,1 Prozent und der Einpendler und 27,3 Prozent der Auspendler stellten. An zweiter und dritter Stelle folgen bei den Einpendlern die Gruppen der 25- bis 35-Jährigen (25,1 Prozent) und die 35- bis 45-Jährigen (23 Prozent). Bei den Auspendlern bilden die 35- bis 45-Jährigen die zweitgrößte Gruppe mit 22,8 Prozent, auf Platz drei kommen die 55- bis 65-Jährigen mit einem Anteil vom 17.7 Prozent.

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