Mittelalterspektakel in Drensteinfurt: „Eine rundum gelungene Sache“

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Nicht nur die Schausteller traten in mittelalterlichen Gewändern auf. Auch einige Drensteinfurter hatten sich extra Kostüme geliehen (von links): Andreas Schröter, Uli Scholz und Theo Scharbaum.

Drensteinfurt - „Wir sind sehr zufrieden mit dem Mittelalterspektakel“, lautet das endgültige Resümee von Theo Scharbaum am Montagmorgen. Die ganze Veranstaltung sei friedlich und ohne Verletzte über die Bühne gegangen.

Die eigentliche Zielsetzung an erwarteten Besuchern wurde mit 6.000 Personen an beiden Tagen übertroffen. „Für uns ist das finanziell eine runde Sache“, versichert der Vorsitzende der Bürgerschützen.

Auch die Schausteller hätten sich durchweg positiv geäußert. Besonders der tolle Platz, den es nicht bei allen Veranstaltungen gibt, habe es ihnen angetan. „Eine rundum gelungene Sache.“

Mittelalter-Spektakel im Schlosspark – Samstag (1)

„Der größte Unsicherheitsfaktor war das Wetter, aber das hätte uns deutlich schlimmer treffen können“, so Scharbaum. Noch am Freitag wären so mache Bürgerschützen skeptisch gewesen, aber: „Das kleine bisschen Regen am Samstagabend konnten wir gut verschmerzen“.

Mittelalter-Spektakel im Schlosspark – Samstag (2)

Glücklicherweise hätte sich zudem die Schwüle des Samstags am Sonntag in angenehme Temperaturen verwandelt. Einziger Wermutstropfen sei die fehlende, aber angekündigte Postkutschenfahrt gewesen. „Der Betreiber wollte mit seiner Kutsche bis auf den Schlosspark fahren, was wir aus Sicherheitsgründen nicht genehmigen konnten“, informiert Theo Scharbaum.

Mittelalter-Spektakel im Schlosspark – Sonntag

Der Schlosspark habe nur eine Zufahrt und die hätte für Rettungsfahrzeuge frei bleiben müssen. Vorschläge des Vereins eine Haltestelle am Tor am Schlossbistro einzurichten und mit Schildern darauf hinzuweisen habe der Betreiber abgelehnt. Bleibt die Frage, ob der Bürgerschützenverein, zukünftig noch einmal einen Mittelaltermarkt plant.

„Im Moment steht das nicht auf unserer Agenda“, gibt Scharbaum zu, obwohl schon einige danach gefragt hätten. „Vielleicht findet sich ja ein anderer Organisator“, fügt er augenzwinkernd hinzu.

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