Rennverein zieht positive Bilanz aus Regen-Renntag

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Der Vorstand des Rennvereins Drensteinfurt freut sich auf den Renntag 2016, der am 21. August im Erlfeld stattfindet.

Drensteinfurt - „Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen“, stellte der sportliche Direktor Detlef Orth am Sonntagvormittag auf der Mitgliederversammlung des Rennvereins Drensteinfurt fest.

„So einen Dauerregen von morgens bis abends hat es noch nie an einem Renntag gegeben“, erinnerte sich der erste Vorsitzende Klaus Storck an den Renntag 2015.

Keine Änderung gab es bei der anschließenden Vorstandswahl des Rennvereins. Die rund 60 anwesenden Mitglieder setzten auf Bewährtes und bestätigten den ersten Vorsitzenden Storck, den dritten Vorsitzenden Paul Fels und den sportlichen Leiter Orth in ihren Ämtern.

Wiedergewählt wurden auch die Beisitzer Wolfgang Suntrop in Abwesenheit und Michael Albrecht.

In einem kurzen Rückblick erinnerte der erste Vorsitzende an einen Renntag, der als „Schlammschlacht und Wassertreten im Erlfeld in die Annalen der Vereinsgeschichte“ eingehen werde.

Gut 1 500 Trabrenn-Enthusiasten hätten dem Wetter getrotzt, so dass 45 000 Euro durch die Totokassen geflossen seien. Zusammen mit der Außenwette betrage das Wettergebnis insgesamt 101 000 Euro.

„Viele Personen trugen dazu bei, dass die Veranstaltung gelang“, bedankte sich Storck bei allen Beteiligten. Auch Detef Orth gab ein kurzes Statement zum Renntag 2015. „Mein Gott, was für ein Wetter ist mein erster Gedanke am Morgen gewesen“, erklärte der sportliche Direktor.

„Augen zu und durch, wir schaffen das“, war der einzige Kommentar und gleichzeitig das „OK“ des ersten Vorsitzenden zur Durchführung der Veranstaltung gewesen. Am Ende bescherten die „absoluten Hardcore-Zuschauer“ dem Verein eine „kleine Erfolgsgeschichte“. Positiv hob er die neu eingeführte Garantieauszahlung hervor.

So gab es bei sechs Rennen eine Wettgarantie, eben diese hätten sich mit 40 Prozent Mehrumsatz bewährt. 108 Starter in zwölf Rennen, wobei lediglich ein Starter in jedem Rennen nicht startete, seien ebenso wie die gute Stimmung eine erfreuliche Bilanz gewesen.

Der Renntag 2016 werde nach bewährtem Konzept durchgeführt.

Neu wird es in diesem Jahr eine Kooperation mit dem holländischen Reitverein Joure geben. Ein Bus mit holländischen Schlachtenbummlern wird seine Jockeys am Drensteinfurter Renntag anfeuern, umgekehrt startet ein Bus mit Drensteinfurtern zum holländischen Renntag.

Positiv hob Orth das sehr gute Abschneiden von „Secret Boy“ hervor. Der Wallach habe sich zu einem Aushängeschild für Drensteinfurt entwickelt, der sich zuletzt in Holland den 22. Sieg in seiner Laufbahn holte und Stewwert über die Landesgrenze hinaus bekannt mache.

Mittlerweile zähle der Stall Drensteinfurt zu den Top drei der erfolgreichsten deutschen Besitzer.

Auch Josef Waldmann, stellvertretender Bürgermeister, fand lobende Worte für den 700 Mann starken Verein.

„Ich glaube, es sind bestimmt 100 Helfer rund um den Renntag aktiv gewesen“, verkündete er und weiter, „was Sie sich vornehmen, das schaffen Sie.“

Maria Schmand, seit vielen Jahren Hauptorganisatorin des Kuchenstandes, gab das Ergebnis des Erlöses aus dem Kuchenverkauf bekannt. „Das gesamte Geld in Höhe von 1 500 Euro geht an die Hospizgruppe im Kreis Warendorf und die Demenzgruppe in Drensteinfurt“, verkündete sie.

Mit viel Herzblut engagiere sie sich für den Rennverein, dem sie seit Kindheit verbunden sei. Ihr Dank galt aber besonders den vielen Frauen, die Kuchen gebacken oder verkauft haben, allein aus der Motivation, für den guten Zweck Geld zu erwirtschaften. „Zusammen haben wir 750 Stunden Arbeit in die gute Sache gesteckt“, informierte sie.

Auch 2017 wird es einen Renntag geben, beschlossen einstimmig die Anwesenden. Der Renntag 2016 findet - diesmal bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein - am Sonntag, 21. August, im Erlfeld statt.

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