Rennverein genießt hohes Ansehen

Der Vorstand des Drensteinfurter Rennvereins blickt auf einen erfolgreichen Renntag zurück. - Foto: Wiesrecker

DRENSTEINFURT - Mehrheitlich angenommen wurde der Vorschlag des ersten Vorsitzenden des Rennvereins Klaus Storck auf Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 5 Euro auf 20 Euro. „Seit der Einführung des Euro hat es keine Erhöhung mehr gegeben“, betonte er. Nötig sei die Maßnahme, um auch gegen wetterbedingte Verluste gewappnet zu sein.

Auch beim Renntag 2015 werden Außenwetten möglich sein, außerdem wird es nach einigen Jahren Pause wieder ein Greyhoundrennen geben.

Gut 60 Mitglieder nahmen an der Mitgliederversammlung des Rennvereins am Sonntagmorgen in der Gaststätte „La Piccola“ teil. Einige von ihnen kamen, wie Storck bestätigte, sogar aus dem Ruhrgebiet. Gleich zu Beginn lobte der Vorsitzende: „Wir können stolz sein auf den Stellenwert des Rennvereins in der Traberwelt.“ Dies sei nicht zuletzt allen Mitstreitern, seien es Helfer oder Sponsoren, zu verdanken, die insbesondere die Durchführung des weit über Stewwerts Grenzen bekannten Renntages erst möglich gemacht hätten.

Bei der Vorstandswahl stand die Wahl der beiden Beisitzer Norbert Stübbe und Stefan Scheffer auf dem Programm. Beide Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt.

Durchweg positiv war der Bericht des sportlichen Leiters Detlef Orth zum Renntag 2014.

Dank der Außenwette – erstmals konnte dank Satellitenübertragung auch bei auswärtigen Totostellen gewettet werden – flossen 108 000 Euro durch die Totokasse. (72 000 Euro auf dem Platz, 36 000 Euro Außenwelt). Man habe ein Zwölf-Rennen-Programm zusammenbekommen, in dem 118 Pferde an den Start gingen. Das Rennpreisniveau konnte gehalten werden.

Des Weiteren lobte Orth die gute Quote in Drensteinfurt, die sei auch von den Zuschauern bestätigt worden. Für den kommenden Renntag soll erstmals zweimal eine Vierer-Wette angeboten werden. Wie immer werden Fahrer aus den verschiedensten Trainigszentralen an den Start gehen. Altbewährte Traditionen wie der Kuchenstand, der Hutwettbewerb und die Tombola wird es auch beim Renntag 2015 geben.

Der stellvertretende Bürgermeister Josef Waldmann betitelte den Renntag, der in Drensteinfurt in aller Munde sei, als ein „Aushängeschild für die Trabrennszene im ganzen Münsterland und Westfalen“. Außerdem hob er den hervorragenden Kuchenstand hervor.

Mit einem Blumenstrauß geehrt wurde das Ehepaar Gisela und Klaus Kahlert aus Duisburg, das in der vergangenen Woche seine goldene Hochzeit gefeiert hatte. Beide haben sich durch jahrelange aktive Mitarbeit im Verein verdient gemacht.

Zum Schluss teilte der Vorsitzende noch Überlegungen über die Anschaffung einer Vereinskrawatte mit, die dann zum Selbstkostenpreis erworben werden kann.

Nach Beendigung des offiziellen Teils gab es für alle Anwesenden einen kleinen Imbiss.

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