264 Menschen in Drensteinfurt ohne Job - Saisontypischer Anstieg

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Die Zahl der Arbeitslosen in Drensteinfurt ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 14 auf jetzt 264 angestiegen (plus 5,6 Prozentpunkte). Diese Zahlen nannte die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster.

Drensteinfurt – Im Vergleich zum Vorjahr fällt der Anstieg geringer aus. Im Januar 2019 waren 260 Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit gemeldet (ein Plus von 1,5 Prozentpunkten).

Exakt 137 Männer und 127 Frauen waren ohne Arbeit. Die Zahl der Ausländer ohne Job beträgt 70. Die Jugendarbeitslosigkeit in Drensteinfurt liegt bei 8,7 Prozent. Exakt 23 Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren haben keinen Job. Höher ist die Arbeitslosigkeit bei der ältesten erfassten Gruppe: 84 Menschen ab 55 Jahren haben keinen Job.

Saisontypisch verzeichnete die Arbeitsagentur auch im gesamten Kreis Warendorf im Vergleich zum Vormonat mehr Arbeitslose. Ihre Zahl stieg gegenüber Dezember um 287 Personen. Die Arbeitslosenquote lag um 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Ein Grund für die Entwicklung am Arbeitsmarkt seien auslaufende befristete Arbeitsverhältnisse.

„Das ist für die Jahreszeit nicht überraschend“, unterstreicht Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster:: „Im Januar melden sich regelmäßig mehr Menschen arbeitslos, weil ihr zeitlich begrenztes Arbeitsverhältnis endet“. Dazu kämen junge Menschen, die nach Beendigung ihrer Ausbildung nicht im Betrieb übernommen werden. Dem entsprechend stieg auch die Jugendarbeitslosigkeit im Kreisgebiet leicht an. Im Januar waren 710 unter 25-Jährige arbeitslos gemeldet, 24 mehr als im Dezember.

Lage am Arbeitsmarkt weiter gut

„Die Lage am Arbeitsmarkt ist weiterhin gut. Das wird deutlich, wenn man den Vergleich zum Vorjahr zieht. Die Arbeitslosenzahlen liegen aktuell nach wie vor unter dem Wert von 2019. Das ist sehr erfreulich“, erklärt Fahnemann. Im Januar waren im Kreis Warendorf 7442 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet und damit 126 weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag mit 4,7 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert von Januar 2019.

Während die Arbeitslosigkeit unter den Männern leicht um 58 Personen anstieg, ging die Zahl der arbeitslosen Frauen im Vergleich zum Vorjahr um 184 Personen zurück. „Im Gesundheitswesen, im Handel und in Dienstleistungsberufen ist der Personalbedarf weiterhin hoch. Das sind Bereiche, in denen typischerweise viele Frauen beschäftigt sind“, erklärt der Agenturchef.

Im Januar waren für den Kreis Warendorf insgesamt 2785 freie Arbeitsstellen bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 142 weniger als im Vorjahr, aber 33 mehr als im Vormonat. Insgesamt 231 Jobangebote gab es im Handel, 25 mehr als im Januar 2019. Im Gesundheits- und Sozialwesen waren 197 offene Stellen zu besetzen und damit 64 mehr als vor einem Jahr.

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