Verbindung zur Nachbarstadt

Mehr Sicherheit auf der L 851: Landesstraße zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst erhält Radweg

Imposante Baggerschaufeln. Sie bildeten die Kulisse für einen Ortstermin an der L 851. Hier wird am zweiten Bauabschnitt gearbeitet, der für eine bessere Verbindung zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt sorgen soll. Ein Bild machten sich Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder (ganz rechts), Sendenhorsts Bürgermeisterin Karin Reuscher (Zweite von rechts), Manfred Ransmann (Leiter der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen NRW, Dritter von rechts) sowie Hartmut Dieckmann, Geschäftsführer des Bauunternehmens (Zweiter von links) sowie Mitarbeiter von Straßen NRW und der ausführenden Firma Dieckmann.
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Imposante Baggerschaufeln. Sie bildeten die Kulisse für einen Ortstermin an der L 851. Hier wird am zweiten Bauabschnitt gearbeitet, der für eine bessere Verbindung zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt sorgen soll. Ein Bild machten sich Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder (ganz rechts), Sendenhorsts Bürgermeisterin Karin Reuscher (Zweite von rechts), Manfred Ransmann (Leiter der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen NRW, Dritter von rechts) sowie Hartmut Dieckmann, Geschäftsführer des Bauunternehmens (Zweiter von links) sowie Mitarbeiter von Straßen NRW und der ausführenden Firma Dieckmann.

Bis zur Gaststätte Peters wurde die Landesstraße 851 von Drensteinfurt nach Sendenhorst bereits verbreitert und teilweise verlegt. Zusätzlich wurde auf den vier Kilometern ein neuer Radweg gebaut. Nach der Fertigstellung 2018 baut der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Münsterland, jetzt an der Landesstraße weiter.

Drensteinfurt/Sendenhorst – Voraussichtlich Ende 2021 soll das Projekt L 851 mit dem vier Millionen teuren zweiten Bauabschnitt abgeschlossen sein. Nicht nur für Autofahrer bringt die neue Straße Verbesserungen, auch die Radfahrer aus Drensteinfurt haben dann eine sichere und direkte Verbindung zur Nachbarstadt.

Bereits am 30. November hat die Firma Diekmann mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Mit dem zweiten rund 2 400 Meter langen Bauabschnitt soll die notwendige Verkehrssicherheit auf der gesamten Strecke hergestellt werden. Obwohl die Eingriffe in die Straßenführung nicht so erheblich sind wie beim ersten Teilstück, soll auch hier der kurvenreiche Streckenverlauf abgeflacht werden. Zusätzlich wird ein 2,50 Meter breiter kombinierter Rad-Gehweg für den Lückenschluss zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst sorgen. Aufgrund der neuen Straßenführung sowie der Querschnittsänderung werden auch die Zufahrten und Einmündungen angepasst, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenbau NRW.

Arbeiten am Radweg bis Ende März

In den nächsten Monaten werden Arbeiten außerhalb der bestehenden Straße durchgeführt, das heißt der neue Radweg angelegt. Die Autofahrer müssen also zunächst nicht mit Einschränkungen rechnen. Bis Ende März sollen die Arbeiten am Radweg andauern. Die Straße selbst wird nur an einer Seite verbreitert. Erst Anfang April kommt es dann zur Vollsperrung der L 851. Dabei soll die Erreichbarkeit von Anliegergrundstücken, landwirtschaftlichen Flächen sowie der Schulbusverkehr möglichst aufrechterhalten werden.

Für diese Reihenfolge der Arbeiten hat sich der Landesbetrieb aufgrund der parallel stattfinden Arbeiten an der Anbindung an das neue Baugebiet Kohkamp in Albersloh, für das die Ortseinfahrt voll gesperrt werden muss, entschieden.

Beeinträchtigungen durch zweitem Bauabschnitt

„Wir sind froh, dass der zweite Bauabschnitt jetzt erfolgt“, versicherte Manfred Ransmann, Leiter der Straßen-NRW-Niederlassung Münsterland. Es gehe bereits gut voran, doch ohne Beeinträchtigungen könne man so ein Projekt nicht durchführen. Als erfolgversprechend wertete er, dass die Arbeiten an der L851 ebenso von der Firma Dieckmann aus Osnabrück durchgeführt werden, wie die Arbeiten in Albersloh. „Wir sind in enger Abstimmung miteinander.“

Ein besonderer Dank gelte allen Anwohnern und Landwirten, die bereitwillig Grund und Boden abgegeben haben, damit das Projekt realisiert werden kann.

Neuer Radweg erhöht Sicherheit

Karin Reuscher, Bürgermeisterin von Sendenhorst, bezeichnete die Maßnahme als besonders wichtig für die Region. „Durch das erste positive Projekt hat man eine Vorstellung, wie gut es am Ende sein wird“, erklärte sie. Das sei nachvollziehbar und erhöhe die Akzeptanz in der Bevölkerung. Mit dem neuen Radweg leiste man einen Beitrag zum Thema Freizeit und Fahrrad. Die Verkehrssicherheit werde erhöht für Autofahrer und Radfahrer.

Mit dem E-Bike seien die zehn Kilometer von Drensteinfurt nach Sendenhorst keine Entfernung. Es gebe ja bereits gute Beziehungen zwischen den Städten. Drensteinfurter, die in Sendenhorst arbeiten, können den neuen Radweg gut nutzen. „Unsere Orte wachsen dadurch zusammen“, freute sie sich.

Umleitungen wegen Vollsperrung geplant

Auch Bürgermeister Carsten Grawunder lobte die Maßnahme. „Wenn man fürs Radfahren wirbt, muss man auch sichere Wege anbieten“, stellt er klar. Das bisherige Teilstück werde bereits gut angenommen, ende aber leider bei Peters. „Es ist gut, dass es jetzt weitergeht.“ Dann erinnerte er mit einem Blick auf Manfred Ransmann daran: „Die Verbindung Drensteinfurt – Albersloh müssen wir uns danach anschauen.“

Die vier Millionen Euro Baukosten trägt das Land Nordrhein-Westfalen. Rechtzeitig vor Beginn der Vollsperrung Ende März/Anfang April wird die Umleitungsempfehlung öffentlich gemacht. Diese wird zusätzlich in beide Richtungen ausgeschildert sein.

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