Mehr als 100 Fracking-Gegner kommen zur Mahnwache

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Drensteinfurt - Mehr als 100 Fracking-Gegner haben sich am Mittwochabend zur Mahnwache der Bürgerinitiative gegen Gasbohren (Bigg) auf dem Marktplatz in Drensteinfurt versammelt. Dieses Mal wurde nicht nur die rote Hand ausgebreitet, sondern auch gesungen.

Eva Fabrizius aus Herbern hatte einen selbstgetexteten Antifracking-Song mitgebracht. Gemeinsam mit Sophie Bußkamp erzählten die beiden Frauen in dem Lied vom Gasbohren. Dabei begleiteten sie sich mit der Gitarre selbst. „Halt, Stop, wir wollen das nicht. Hamm Gas führt uns nicht hinters Licht. Kein Bohrturm auf unser Land, es wächst der Widerstand“, lautete der Refrain, den die Anwesenden schnell mitsingen konnten.

Fabrizius, die schon bei der vergangenen Mahnwache dabei war, sei durch die Stille auf die Idee gekommen, während der Mahnwache Musik zu machen. Im Internet habe sie ein englisches Antifracking-Lied des Amerikaners Thom Chacon gefunden. Sie habe die Erlaubnis eingeholt, das Lied, in dem ein Farmer erzählt, was aus seinem Land durch Fracking geworden ist, singen zu dürfen.

Nach der Mahnwache fand in der Alten Post ein Fachgespräch zum Thema Fracking statt. Als Referenten hatten die Grünen Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, Dr. Gudrun Kordecki vom Institut für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche Westfalen und Dr. Michael Harengerd vom Bund Landesverband NRW geladen. Auch in den kommenden zwei Wochen findet die Fracking-Mahnwache mittwochs zwischen 18 und 18.30 Uhr auf dem Marktplatz statt.

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