Eine aus den eigenen Reihen

Neue Verbundleiterin der kirchlichen Kindergärten in Drensteinfurt

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Die neue Verbundleiterin für die kirchlichen Kindergärten Drensteinfurt, Walstedde und Rinkerode, Marion Fritz, wurde willkommen geheißen von (von links) Heinz-Josef Möller vom Pfarrgemeinderat, Pfarrer Jörg Schlummer und Dirk Greshake von der Zentralrendantur Ahlen-Beckum.

Drensteinfurt - Seit dem 1. August liegt die Verbundleitung für die vier kirchlichen Kindergärten in den drei Ortsteilen in den Händen von Marion Fritz. Die Erzieherin übernimmt das Amt, das Petra Fricke zuvor sechs Jahre ausgeübt hatte. Aus neun Bewerberinnen machte die in Ahlen geborene und lebende 48-Jährige das Rennen.

Pfarrer Jörg Schlummer zeigte sich hocherfreut über die Qualitäten, die Marion Fritz mitbringt. Die letzten 27 Jahre war sie im Kindergarten St. Andreas in Ahlen tätig, davon 23 Jahre als Leiterin. „Das Amt der Verbundleiterin erfordere Verantwortungsbewusstsein, Fachwissen, Durchhaltevermögen und einen tiefen Einblick in das Wesen des Kindergartens“, stellte Pfarrer Schlummer fest. 

Schließlich werde ihr eine große Verantwortung und eine gewisse Entscheidungsfreiheit übertragen. Dennoch arbeite sie als verbindendes Glied eng mit den Kindergärten, dem Pfarrgemeinderat und der Zentralrendantur zusammen. Zufrieden zeigte sich auch Dirk Greshake, Leiter der Zentralrendantur Ahlen-Beckum, mit der Wahl. „Es ist schön, jemand aus den eigenen Reihen zu haben. Ich kenne Frau Fritz sehr gut und weiß, was sie kann“, erklärte Greshake. 

Marion Fritz freut sich auf ihre Arbeit. „Ich bin überall mit offenen Armen aufgenommen worden“, sagte sie. Vor allen der St.-Lambertus-Kindergarten sei ihr vertraut, schließlich hatte sie dort von 1990 bis 1991 ein Jahr als Erzieherin gearbeitet. 

Obwohl sich Marion Fritz darauf freut, Verantwortung zu übernehmen, Personal-und Haushaltspläne zu erstellen, die Finanzen im Blick zu haben und vieles mehr, wird ihr die Arbeit mit den Kindern fehlen. Im Moment genieße sie aber die Ruhe. Eine Kindergartenleiterin müsse immer den Spagat zwischen Büro und Gruppe meistern, weiß Fritz. Trotzdem sei die Arbeit der Erzieherin oder Kindergartenleiterin ebenso wichtig wie die der Verbundleiterin. 

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