Schulwegempfehlungen der Stadt

Licht ins Dunkle bringen: Schulwege sollen sicherer werden/FDP fordert Überprüfung

Gefahrenpunkt in Augen der FDP: Trotz Zebrastreifens an der Kreuzung der Konrad-Adenauer-Straße/Schützenstraße, sei hier keine sichere Überquerung der Kreuzung für Kinder möglich. Die FDP plädiert für eine Fußgängerampel.
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Gefahrenpunkt in Augen der FDP: Trotz Zebrastreifens an der Kreuzung der Konrad-Adenauer-Straße/Schützenstraße, sei hier keine sichere Überquerung der Kreuzung für Kinder möglich. Die FDP plädiert für eine Fußgängerampel.

Die Sicherheit der Schulkinder liegt der FDP am Herzen. In einem Antrag baten die Liberalen – gerade mit Beginn der dunklen Jahreszeit – um eine Überprüfung der Schul- und Kitawege in allen drei Ortsteilen auf Sicherheit und Gefährdung.

Drensteinfurt – Dies solle durch eine Begehung mit der Straßenverkehrsbehörde und gegebenenfalls der Polizei erfolgen. Sollte sich daraus die Notwendigkeit von Zebrastreifen und oder Lichtsignalanlagen als Überquerungshilfe ergeben, sollten diese Ampeln ermöglicht werden.

Konkret benannten die FDP am Montag, 7.Dezember im Rat den Zebrastreifen an der T-Kreuzung der Konrad-Adenauer-Straße/Schützenstraße, der keine sichere Überquerung zulasse. „Gerade die wachsenden Baugebiete, die unübersichtliche Verkehrssituation und die Zunahme des Verkehrs machen uns Sorgen“, so Fraktionssprecherin Sonja Berstermann-Kowalke (FDP). Eine Fußgängerampel könne Sicherheit schaffen.

Die Stadt sollte noch vor den Bauarbeiten im neuen Baugebiet Mondscheinweg und dem damit verbundenen Baustellenverkehr gemeinsam mit dem Kreis nach Lösungen suchen. „Besser ist es, Unfälle im Vorfeld zu vermeiden“, so Berstermann-Kowalke. Die brisante Verkehrssituation in Walstedde, speziell auf der Dorfstraße und auf dem Kerkpatt, war bereits Thema im Rat.

Regelmäßige Kontrollen

Die Stadt Drensteinfurt gebe seit Jahren Schulwegempfehlungen, die mit den Schulen, der Polizei und dem Ordnungsamt erarbeitet wurden, erläuterte Bürgermeister Carsten Grawunder. Bei Änderungen wie neuen Baugebieten werde die Schulwegplanung kritisch betrachtet, so der Bürgermeister weiter. „Die Sicherheit unserer Kinder liegt der Stadt und allen Parteien am Herzen“, versicherte er.

Bei größeren Straßenbaumaßnahmen wie kürzlich in Rinkerode würden Lotsendienste eingerichtet und regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Mögliche Änderungen würden mit dem Straßenverkehrsamt erörtert und umgesetzt.

Aktuell Prüfung in Walstedde

In Walstedde werde derzeit mit der Straßenverkehrsbehörde Warendorf geprüft, ob ein Fußgängerüberweg an der Dorfstraße Sinn habe und beantragt werden müsse. Die Stadt unterstütze diesen Vorschlag. Die Genehmigung erfolge jedoch beim Kreis in Warendorf. Alle notwendigen Daten wie Fahrzeugfrequentierung, Zahl der Fußgänger und Radfahrer seien der Verkehrsbehörde bereits übermittelt worden.

Die von der FDP geforderte Installierung einer Fußgängerampel im Einmündungsbereich Konrad-Adenauer-Straße/Schützenstraße falle ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des Kreises, erläuterte der Bürgermeister.

Enge Zusammenarbeit mit Schule und Polizei

Genau an dieser Stelle soll ein Kreisverkehr eingerichtet werden, sodass umfangreiche Bauarbeiten unvermeidlich seien. Man dürfe davon ausgehen, dass der Schulweg aus diesem Gefahrenbereich verlegt werde, so Grawunder. Konkrete Maßnahmen stünden noch nicht fest. Eine temporäre Errichtung einer Ampelanlage könnte eine mögliche Maßnahme sein.

Einstimmig stimmten die Ratsmitglieder dem Beschluss der Stadt zu, die Schulwegsicherheit dauerhaft kritisch zu beobachten und auch weiterhin eng mit den Schulen und der Polizei zusammenzuarbeiten.

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