Letzter Schultag an den drei Grundschulen aus Drensteinfurt

Abschied für Viertklässler mit Gesang und Geschenken

Klassiker in Walstedde: der Spalierlauf der Viertklässler durch die winkenden Mitschüler und Lehrer.
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Klassiker in Walstedde: der Spalierlauf der Viertklässler durch die winkenden Mitschüler und Lehrer.

 Ein ganz besonderes Schuljahr ging am Freitag zu Ende. Nach Corona-bedingtem mehrfachen Wechsel zwischen Homeoffice, Wechsel- und Präsenzunterricht freuen sich Schüler und Lehrer der drei Drensteinfurter Grundschule jetzt auf die langen Sommerferien.

Drensteinfurt / Walstedde /Rinkerode - Für die Viertklässler endete am letzten Schultag am Freitag zugleich das Kapitel Grundschule.

Kardinal-von-Galen-Grundschule Drensteinfurt

An der Kardinal-von-Galen- Grundschule begann der Abschied in die Sommerferien bereits am Donnerstag. Mit einem Tanz auf dem Schulhof sagten die Viertklässler ihren Kameraden Lebewohl. Schulleiter Norbert Bolz begleitete zum letzten Mal mit seiner Gitarre das traditionelle Abschiedslied „Neue Schule, neues Haus“, das die 91 Schüler des vierten Jahrgangs mit großer Begeisterung mitsangen.

Mit Gitarre: Auch für den scheidenden KvG-Schulleiter Norbert Bolz war Freitag der letzte Schultag. Er sang noch einfach für die Viertklässler.

Bevor alle Schüler sich dann für immer von ihrem Schulleiter verabschiedeten, überreichten das Schülerparlament Bolz ein Bild, auf dem alle 348 Schüler ihren Fingerabdruck verewigt hatten. Auch der Schulleiter hatte für seine Kinder ein Geschenk mitgebracht. Einen ganzen Karton voller Duplo-Schokoriegel. Auf jeden Schokoriegel hatte er nach dem „du“ den Schriftzug „wirst mir fehlen“ geklebt.

Schulentlassung der Viertklässler aus Drensteinfurt und Walstedde

Schulentlassung der Viertklässler  aus Drensteinfurt und Walstedde
Schulentlassung der Viertklässler  aus Drensteinfurt und Walstedde
Schulentlassung der Viertklässler  aus Drensteinfurt und Walstedde
Schulentlassung der Viertklässler  aus Drensteinfurt und Walstedde
Schulentlassung der Viertklässler aus Drensteinfurt und Walstedde

In einer langen Schlange hatten sich die Schüler rund um die Schule versammelt, sodass der scheidende Rektor jedem Kind persönlich Lebewohl sagen konnte.

Süßes zum Abschluss: Norbert Bolz hatte für jeden Schüler einen handbeschrifteten Schokoriegel.

Im Anschluss erwartete ihn in der Sporthalle eine Überraschung: Zum ersten Mal seit Corona gab das Orchester Kunterbunt unter der Leitung von Musiklehrerin Silke Schade und Musikschullehrer Andreas Klingel ein kleines Konzert, bei dem Norbert Bolz’ Lieblingslied „Jim Knopf“ natürlich nicht fehlen durfte „Damit habt ihr mir eine große Freude bereitet“, bedankte er sich am Ende gerührt.

Am Freitag stand die Verabschiedung der einzelnen vierten Klassen mit den Eltern auf dem Programm, ehe es in die großen Ferien ging.

Nach den Sommerferien startet der erste Jahrgang vierzügig mit insgesamt 96 Schülern.

Lambertusschule in Walstedde

In Walstedde begannen die Schüler den letzten Schultag vor den Ferien mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Schulhof, den Pfarrerin Dorothee Helling und Pastoralreferentin Mechthild Döbbe gemeinsam abhielten. Für die Kinder war es die erste gemeinsame Feier seit Corona. Eine kleine Musikband, bestehend aus zwei Lehrern und einem Schüler, spielte Gitarre, ehe die Viertklässler im Beisein ihrer Kameraden die Zeugnisse entgegennehmen durften.

Mit Medaillen: Birgitta von Rosenstiel, Schulleiterin der Lambertus-Grundschule in Walstedde, hatte für die Abgänger Abschiedsgeschenke.

Anschließend hörten die 40 Entlassschüler in ihren Klassen noch eine Mutmach-Geschichte und bekamen von ihren Klassenlehrerinnen Jutta Angelkort und Ines Schmidt-Peters einen Mutstein mit auf dem Weg. „Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten erkennen und mutig neue Herausforderungen angehen“, erklärte Angelkort.

Die Grundschulzeit endete für die Viertklässler mit dem traditionellen Spalierlauf auf dem Schulhof. Die Lambertusschule startet nach den Sommerferien mit zwei neuen ersten Schuljahren und 37 angemeldeten Schülern.

katholische Grundschule Rinkerode

Abschied nehmen hieß es am Freitagmorgen auch für die 35 Viertklässler der katholischen Grundschule in Rinkerode. Traditiononell begann der letzte Schultag für sie mit einem Gottesdienst. Während die Schüler in einem großen Stuhlkreis auf der Pfarrwiese saßen, konnten auch die Eltern an dem Gottesdienst teilnehmen. Ihre anschließenden letzten beiden Schulstunden gehörten dann den Viertklässlern in ihren beiden Klassen ganz alleine.

Mit ihren Klassenlehrerinnen ließen sie in einer Power-Point-Präsentation das letzte Schuljahr Revue passieren. Während dieser Teil in Vor-Corona-Jahren in der Pausenhallen gemeinsam für alle Viertklässler stattfand, lief diesmal die Power-Präsentation speziell abgestimmt für jede Klasse über den Beamer im Klassenzimmer. Was auch in Corona-Zeiten nicht fehlen dufte war der Gang der Viertklässler durchs Spalier beziehungsweise vorbei an „Fantrauben“ ihrer Mitschüler aus den Klassen eins bis drei zum Abschluss. Nach den Ferien gibt’s zwei neue erste Klassen in Rinkerode.

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