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Letzte Amtszeit: Naber bleibt nur noch drei Jahre Vorsitzender des Heimatvereins

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Von: Mechthild Wiesrecker

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Der Vorstand und der Beirat des Heimatvereins Drensteinfurt setzen mit einigen Veränderungen in ihren Reihen die Arbeit fort.
Engagierte Drensteinfurter: Der Vorstand und der Beirat des Heimatvereins setzen mit einigen Veränderungen in ihren Reihen die Arbeit fort. © Wiesrecker, Mechthild

Der Heimatverein Drensteinfurt nimmt Kurs aufs Jubiläum im Jahr 2024. Dafür hat er die Weichen gestellt. Der Vorstand ist gewählt. Veränderungen gab es jetzt schon und sind angekündigt. Terminlich steht einiges an.

Drensteinfurt – Da waren sich die gut 60 Anwesenden auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins einig: Franz-Josef Naber bleibt für weitere drei Jahre ihr Vorsitzender. Einen Wechsel gab es beim 2. Vorsitzenden, Armin Asbrand löst Günter Neuer ab, der nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stand.

Die Heimatfreunde, die am Donnerstagabend in die Pizzeria La Piccola gekommen waren, hätten ihren 1. Vorsitzenden am liebsten auf Lebenszeit gewählt, doch Franz-Josef Naber stellte unmissverständlich klar: „Die kommenden drei Jahre sind meine letzte Amtszeit als Vorsitzender.“

So ganz ohne Trost ließ er die Anwesenden aber nicht, denn er versprach ihnen sicher auch mit Blick auf das 75-jährige Jubiläum 2024: „In der Zeit haben wir noch viel vor.“

Wechsel beim Heimatverein Drensteinfurt

Günter Neuer legte sein Amt als 2. Vorsitzender mit Bedauern nieder. „Ich habe zu viele Verpflichtungen“, sagte er ehrlich. Er bleibe dem Heimatverein als Beisitzer und „als unverzichtbaren Organisator des plattdeutschen Theaters“ erhalten, so Naber.

Armin Asbrand war seinerzeit über die Naturschutzarbeit zum Heimatverein gestoßen. „Es macht mir viel Spaß und als Rentner habe ich jetzt Zeit, mich einzubringen“, stellte er sich vor. Wiedergewählt wurde die langjährige Schatzmeisterin Roswitha Weber, die aber ebenfalls ihre letzte Amtsperiode ankündigte.

Neue Beisitzer beim Heimatverein Drensteinfurt

Neu gewählte Beisitzer sind Magdalena Berners, Andrea Hoppe, Peter Horstkötter, Susanne und Dietmar Lenz und Günter Neuer. Wiederwahl hieß es für die Beisitzer Ludger Bäumer, Hubert Berners, Ursula Blanke, Amira de Laer und Norbert Unkhoff. Ausgeschieden sind Armin Asbrand und Joachim Oeding. Neu in den Beirat gewählt wurde Dieter Hanewinkel, wiedergewählt wurden Doris Asbrand, Reinhard Bünnigmann, Carsten Grawunder, Klaus Storck, Paul Wickern und Ludger Wienkamp. Die beiden Kassenprüfer Monika Unkhoff und Dieter Eustermann bleiben für drei weitere Jahre in ihrem Amt.

Ortsvorsteher Josef Waldmann lobte den Heimatverein, der es mit Bravour geschafft habe, die Menschen mit seinen Veranstaltungen zu begeistern. „Ihr gebt allen eine Heimat“, stellte er fest.

Heimatverein Drensteinfurt: Mitgliederzahl stabil

Nicht ohne Stolz verkündete der 1. Vorsitzende, dass sich die Zahl der Mitglieder trotz Corona nicht vermindert habe. „Wir haben jetzt 648 Mitglieder und das ist noch nicht die Endzahl“, versprach er. Besonders erfreut sei er über die 35 Kinder und Jugendlichen, die sich regelmäßig in den Gruppen Regenbogenkids und Heimatfrösche treffen. Nur wenige Heimatvereine hätten eine Kinder- und Jugendgruppe.

Mit einer von Norbert Unkhoff und Gertrud Münstermann erstellten Präsentation mit Videos und Fotos, bekamen die Anwesenden einen unterhaltsamen Rückblick auf die Aktivitäten in den vergangenen beiden Jahren.

Blömkes kieken beim Heimatverein Drensteinfurt

Das Jahresprogramm des Heimatvereins ist vielversprechend: Los geht es mit „Blömkes kieken“ am 12. Juni. Der Tag der offenen Gärten wird von Friedel Walter und Andrea Hoppe organisiert. „Es war sehr schwer, Menschen zu finden, die ihre Gärten für andere öffnen“, erklärte Walter und bat die Anwesenden bei der Suche nach geeigneten Gärten, für den in zwei Jahren stattfindenden Tag, um Unterstützung.

Auch für die doch arbeitsintensive Vorbereitung sind Helfer willkommen. „Wir sind aber froh, acht unterschiedliche Gärten gefunden zu haben“, so Walter.

Heimatverein Drensteinfurt: Tag der Natur und Theater

Der Tag der Natur findet am 21. August von 10 bis 18 Uhr auf dem Hof Schulze Mengering statt. 23 Aktive konnten dafür gewonnen werden. Mit einer tollen Präsentation von Holger Martsch bekamen die Heimatfreunde schon am Donnerstag einen ersten vielversprechenden Einblick.

Im November und Dezember wird das Plattdeutsche Theater des Heimatvereins mit dem Stück „Dat Schinneaos von‘t Amt“ (Der Tyrann vom Amt) auftreten. „Ich freue mich schon auf fünf bis sechs ausverkaufte Vorstellungen“, kommentierte Franz-Josef Naber.

Kinder und Jugendliche im Heimatverein Drensteinfurt

Doris Matuszewski, Leiterin der „Heimatfrösche“, stellte die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen vor. Man habe auch während der Corona-Zeit mit den Kindern Kontakt gehalten, berichtete sie. Die Kinder-und Jugendgruppe bietet im Rahmen des DRIWA-Ferienprogramms zwei Fahrten zum Römermuseum nach Haltern für je 40 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an.

Am Pfingstmontag, 6. Juni, um 19 Uhr, gestaltet Maria Korbeck in der Loreto-Kapelle eine plattdeutsche Andacht.

Heimatverein Drensteinfurt: Tag des Denkmals und Natur

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte beteiligt sich mit einer „Architektour“ durch die Alte Post, am diesjährigen Tag des Denkmals am 11. September.

Für die Gruppe Natur, die sich monatlich trifft, berichtete Armin Asbrand über die neu angelegte Streuobstwiese bei Schulze Mengering, das Mauersegelprojekt und das Schwalbenhaus an Berthas Halde. Demnächst planen die Naturfreunde, am ebenfalls neuem Wildbienenhotel „Summsurium“ eine Wildblumenwiese anzulegen.

Fotowettbewerb und Busfahrt des Heimatvereins Drensteinfurt

Noch einmal wies Asbrand auf den Fotowettbewerb mit Naturbildern aus Drensteinfurt hin. Der letzte Abgabetermin ist der 22. August.

Vom 13. bis 16. September findet die dreitägige Busfahrt nach Bamberg statt. Anmeldungen sind bei Franz-Josef Naber, Telefon 02508/1505, möglich.

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