Lambertusschule für die Zukunft gerüstet - Anbau mit modernster Technik

Modernste Technik auch in den alten Gebäudeteilen der Lambertusschule in Walstedde.
+
Modernste Technik auch in den alten Gebäudeteilen. Sämtliche Klassenzimmer verfügen über eine digitale Tafel. Um die Technik kümmert sich Niklas Dietrich (hinten im Bild), der IT-Beauftragte der Schule.

Mit dem neuen Anbau ist die Lambertus-Grundschule in Walstedde für die nächsten Jahre gut gerüstet.

Walstedde – Insgesamt 326 Quadratmeter aufgeteilt auf zwei neue Gebäudeteile und insgesamt acht Räume stehen nun zusätzlich zur Verfügung. Ein Aufzug sorgt für Barrierefreiheit. Auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten für die umfangeichen Umbauten im alten Gebäude sowie dem Neubau.

Am Donnerstag hat Bürgermeister Carsten Grawunder die neuen Räume offiziell übergeben. Am kommenden Montag sind auch die Aufräumarbeiten abgeschlossen, sodass sie dann für den Schulbetrieb zur Verfügung stehen.

„Eine Schule muss räumlich, personell und sachlich optimal ausgerüstet sein“, so die Vision von Birgitta von Rosenstiel. Mit dem nun fertig gestellten An- und Umbauarbeiten wurde die Vision der Schulleiterin der Lambertus- Grundschule Realität. Denn fehlender Raum war das einzige, was es an ihrer Schule zu beklagen gab. „Wir sind personell und digital sehr gut ausgestattet“, bestätigt die Schulleiterin. Mit dem neuen Anbau stehen pro Jahrgang für fünf bis sechs Mitarbeiter nun drei bis vier Räume zur Verfügung. Dazu kommen Fachräume, die eine Lagermöglichkeit für Materialien wie Kunstgegenstände oder Instrumente bieten.

Die neuen Klassenzimmer sind je 60 Quadratmeter groß und dank der Fenster besonders hell. Jedes Kind hat einen Einzeltisch. Mit den zusätzlichen kleinen Räumen sei Differenzierungsunterricht gut möglich. „Innerhalb eines Jahrgangs sind alle Klassen- und Nebenräume miteinander verbunden“, schwärmt von Rosenstiel.

Im Klassenzimmer selber sucht man die klassischen Tafeln vergeblich. Jeder Klassenraum der Schule ist mit digitalen Tafeln, sogenannten Active-Panels, ausgerüstet. Sie sind multifunktional und unterstützen das Lehren und Lernen mit digitalen Medien.

Zusätzlich gibt es in jedem Raum ein flexibles Schultafelsystem. Die magnetischen Elemente mit unterschiedlichen Liniierungen lassen sich je nach Bedarf umdrehen oder austauschen. Selbst die Differenzierungsräume verfügen mindestens über ein digitales Whiteboard.

Neuer Raum für die OGS

Neben den neuen Unterrichtsräumen gibt es einen weitere Gruppenraum für die OGS erweitert. „Immer mehr Kinder nutzen die OGS“, berichtete die Schulleiterin, daher werden die zusätzlichen 60 Quadratmeter dringend benötigt. Insgesamt verfügt die OGS jetzt über 150 Quadratmeter Fläche.

Besonders glücklich ist die Schulleiterin auch über das Beratungszimmer. „Hier können Gespräche mit Eltern, Ärzten oder dem Jugendamt in Ruhe und gemütlicher Atmosphäre stattfinden“, begeistert sie sich.

Hell, groß und freundlich sind auch die Räume für die Lehrer, das Büro für den Hausmeister und die Bibliothek. In der Pausenhalle hat jeder Schüler ein eigenes Fach. Tisch und Sofa sowie die beiden Kicker stehen einladend im Raum.

Im Außenbereich dient ein zusätzliches Kaltlager zur Unterbringung der Mülltonnen und der Außenspielanlage.

„Mit dem Neubau wurde auch im Altbau vieles nachgerüstet“, sagt von Rosenstiel erfreut. Besonders beruhigend sei, dass im kompletten Gebäude eine neu installierte Alarmsicherung vor Einbruch schützt. Das Brandschutzkonzept entspricht den neuen Auflagen. Und dann hebt sie lobend hervor: „Bei der Planung wurde der Schallschutz sehr ernst genommen.“

Für das am Ende so optimale Ergebnis hat Birgitta von Rosenstiel jeden Donnerstag an der Baubesprechung teilgenommen. „Ich konnte meine Ideen einbringen, und die sind auch berücksichtig worden“, sagt sie zufrieden.

Begeistert zeigt sich auch Bürgermeister Carsten Grawunder, doch, so erinnert er: „Die Digitalisierung an den Schulen muss dauerhaft gepflegt werden.“ An der Lambertus-Grundschule wird Digitalisierung nicht erst seit Corona groß geschrieben. „Jede Schule muss sich eine eigene IT-Struktur aufbauen“, gibt sie den Rat. So gebe es mit Niklas Dietrich an der Grundschule einen IT-Beauftragten, dazu in jedem Jahrgang einen IT-Fachmann. Regelmäßige Schulungen seien selbstverständlich.

Fast eineinhalb Jahre haben Neu- und Umbauarbeiten gedauert. Besonders für die Anwohner war das nicht immer einfach. Dafür können die 141 Schüler bei optimalen Platz und modernster Ausstattung jetzt gut unterrichtet werden. „Mit jetzt acht Klassenräumen und vier Differenzierungsräumen sind wir sehr gut aufgestellt“, erklärt auch Fachbereichsleiter Christoph Britten. Dazu sei jetzt „jeder Winkel brreirefrei“. Wenn die Gefahr durch Corona vorbei ist, soll es eine Einweihungsfeier für alle Walstedder geben. Einen Termin dafür gibt es aber noch nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare