Erfolgreicher Münsterland-Sternlauf: 100.000-Euro-Marke geknackt

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40 Teilnehmer des Münsterland-Sternlaufs für krebskranke Kinder machten am Samstag in Drensteinfurt an der St.-Regina-Kirche Halt und waren dankbar für kalte Getränke und Erfrischungen.

Drensteinfurt/Albersloh/Münster - Der Münsterland-Sternlauf zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster machte am Samstag auch in Stewwert Station. Rund 40 Teilnehmer ließen sich von der Kolpingsfamilie vor der St.-Regina-Kirche mit Erfrischungen versorgen.

Fünf Routen hat der Vorsitzende des Vereins Läuferherz, Jürgen Jendreizik, für die siebte Auflage des Sternlaufs ausgetüftelt. Ab Hamm, Stadtlohn (Kreis Borken), Lippetal (Kreis Soest), Liesborn (Kreis Warendorf) und Rheine (Kreis Steinfurt) ging es auf die rund 75 Kilometer langen Etappen mit dem Ziel Leonardo-Campus in Münster. 

An 41 Stationen warteten Mitglieder der Kolpingsfamilie darauf, die Sportler mit Getränken und Obst zu versorgen. Die insgesamt 76,3 Kilometer lange Route Süd-Ost führte von Lippetal über Beckum und Ahlen nach Münster. In Stewwert machten die 15 Radfahrer und 25 Läufer planmäßig gegen 14 Uhr Station.

Vor der St.-Regina-Kirche wurden sie von Mitgliedern der Kolpingsfamilie mit kühlen Getränken, Bananen und Melone bereits erwartet. „Wir haben noch ganz schnell Eimer mit kaltem Wasser und einem Schwamm bereitgestellt“, sagte Dr. Elmar Stracke. Diese Erfrischung sei angesichts der schwül-warmen Temperaturen gut angenommen worden. 

Imposante Zahlen

Mit dem Wetter waren Gerd und Gesine Willer, die die Koordination der Route Süd-Ost in den Händen hatten, aber durchaus zufrieden. „Wir haben Glück gehabt, die Wärme von Freitag wäre für den Lauf undenkbar gewesen“, so Gesine Willer. Etliche Läufer sind, wie das Ehepaar Willers, das bereits das vierte Jahr mitmacht, Wiederholungsläufer. 

1100 Läufer und Radfahrer insgesamt nahmen am siebten Münsterland-Sternlauf teil. Organisator Jürgen Jendreizik war sehr zufrieden, schließlich hatten die Teilnehmer erst mit der Hitze zu kämpfen, später kamen viele vom Gewitter durchnässt im Ziel am Leonardo-Campus in Münster an. 

Laufkolumne von Anne Mertens: Länger laufen ist immer relativ

Zusammengekommen war eine Spendensumme von 21.500 Euro. Die Spenden kommen zum einen vom freiwilligen Startgeld der Läufer und Radfahrer und zum anderen von Firmen und Einzelspendern. Das Geld übergab er direkt an Anette Blomberg, stellvertretende Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Münster. 

Stolz verkündete Jendreizik noch eine weitere imposante Zahl. Mit der nunmehr siebten Auflage ist die 100.000-Euro-Marke an Spendengeldern geknackt worden. 

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