Kurz vor dem Termin

Kommunionfeiern in Drensteinfurt wegen Corona abgesagt

Eine Hostie wird beim Abendmahl übergeben.
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Alle Kommunionsfeiern in Drensteinfurt wurden bis Ende Mai abgesagt. (Symbolbild)

Drensteinfurt – Alle Erstkommunionen der St.-Regina-Gemeinde sind bis Ende Mai abgesagt. Noch am Dienstag hatten sich die Kommunionkinder mit einem Elternteil in der Lambertuskirche getroffen, um für Kommunionsfeiern zu üben, die für Samstag und Sonntag vorgesehen waren.

Es war ein Mammutprogramm, dass Pastor Jörg Schlummer und das Kommunion-Vorbereitungsteam zu bewerkstelligen hatten. Denn im April und Mai sollten die Kinder, die eigentlich schon 2020 an der Reihe gewesen wären, und nach den Sommerferien die diesjährigen Erstkommunionkinder ihre Feiern bekommen.

Als dann vor Ostern die Corona-Zahlen nicht wie erhofft sanken, setzte sich das Team erneut zusammen. Am Ende wurden den Eltern 25 einzelne Feiern angeboten, um die Zahl der Erstkommunionkinder in den Gottesdiensten zu reduzieren. Die Eltern in Drensteinfurt, Walstedde und Rinkerode hatten das Angebot angenommen und die Kinder auf 22 Feiern verteilt.

Gemeinde entspricht Wunsch des Bürgermeisters

Angesichts der aktuell drastisch steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus (siehe oben) in Kreis und Stadt bat Bürgermeister Carsten Grawunder den Pfarrer, die für das Wochenende geplanten Erstkommunionfeiern abzusagen. „Wir haben lange im Seelsorgeteam diskutiert und sind zu der Auffassung gekommen, der Bitte des Bürgermeisters nachzukommen“, berichtet Pfarrer Schlummer.

Bis Ende Mai sind nun alle Erstkommunionen abgesagt. „Das tut uns weh und aufrichtig leid“, versichert er. Wichtig sei es jetzt aber, die Menschen vor der aufkommenden dritten Welle zu schützen. Die betroffenen Eltern würden schriftlich über die Absage informiert. In diesem Zuge würden im April auch keine normalen Gottesdienste gefeiert. „Wir verstehen die Enttäuschung der Kommunionkinder und Eltern“, teilt der Pfarrer mit. Auf jeden Fall werde man nach den Ferien nach Möglichkeiten suchen, die Erstkommunionen in diesem Jahr durchzuführen. Sollten die Zahlen bis dahin unverändert hoch sein, müsse man alternative Modelle erwägen.

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