Bunte Meisen-Nistkästen gegen den Spinner

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Die Kinder bemalten die Nistkästen mit Feuereifer.

Der Eichenprozessionsspinner sorgte 2019 für große Ängste, und schon jetzt blickt manch einer mit Sorge auf das Frühjahr.

Drensteinfurt - Besonders betroffen vom Eichenprozessionsspinner (EPS) waren die zahlreichen Eichen am Kerkpatt. Der Weg ist eine beliebte „Hunderunde“, wird aber auch von Spaziergängern und Radfahrern genutzt. „Ich wollte gerne selber was gegen den Eichenprozessionsspinner unternehmen“, berichtet Marc Möllers. So baute er 36 Meisen-Nistkästen aus unbehandeltem Fichtenholz. Damit die auch gut aussehen, hatte seine Frau Conny Möllers die Kinder ihrer Reitschule eingeladen, um sie zu bemalen. Rund 30 Kinder waren mit Feuereifer und Spaß bei der Sache.

„Ich habe mich im Vorfeld beim Nabu erkundigt, welche Farbe wir verwenden dürfen“, erzählt der Nistkasten-Bauer. Er habe auch bei der Stadt nachgefragt, ob er die Kästen in den Eichen aufhängen dürfe. Diese habe sofort ihre Zustimmung gegeben. Möllers wird auch die Pflege der Kästen übernehmen, die er auf der gesamten Runde bis zum Friedhof in den Eichen anbringen wird. Jetzt hofft er, dass die Eichenprozessionsspinner-Population so verringert werden kann.

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