Feuerwehr löscht drei Brände

Keine Ruhe trotz Ausgangssperre: Ordnungsamt und Polizei leiten Verfahren ein

Ein Feuerwehr-Auto.
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Gleich dreimal musste die Feuerwehr in Drensteinfurt ausrücken, um Brände zu löschen.

Von einem ruhigen Wochenende können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Drensteinfurter Ordnungsamtes nicht sprechen.

Drensteinfurt – Insbesondere in der Nacht von Freitag auf Samstag haben die Ordnungshüter die ein oder andere Versammlung aufgelöst, Verwarnungen ausgesprochen sowie Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei rückte mehrmals zur Unterstützung an, und zu allem Überfluss wurden drei Brände gelegt.

Während die Polizei kreisweit von wenigen Einsätzen spricht, leisteten die Beamten in Drensteinfurt mehrmals am Wochenende Amtshilfe in Drensteinfurt. Vor allem Jugendliche waren im Umfeld des Bahnhofs sowie auf einigen Sport- und Spielplätzen unterwegs und überschritten die laut Corona-Schutzverordnung zulässige Gruppengröße. Es gab etliche mündliche Verwarnungen, zudem wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Weil der ein oder andere Feiernde sich nicht ausweisen wollte, kam die Polizei dazu und leistete Amtshilfe.

Gegen 23 Uhr wurde ein Feuer in der Fußgängerunterführung am Bahnhof gemeldet, unbekannte Personen hatten einen Einkaufswagen mit Zeitungen in Brand gesetzt. Später in der Nacht, um 2.40 Uhr gab es einen zweiten Brand: An der Sendenhorster Straße hatte jemand einen Altkleidercontainer entzündet. In beiden Fällen löschten Kräfte der Feuerwehr den jeweiligen Brand. Hinweise zu den Bränden nimmt die Polizei in Ahlen telefonisch unter 02382/965-0 oder per E-Mail an poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.

Brandstiftungen: Polizei ermittelt

Polizisten kontrollierten einige Zeit später am Bahnhof einen 17-jährigen Münsteraner und einen 16-jährigen Sendenhorster. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe könnten die Jugendlichen für die Brände verantwortlich sein. Dennoch sucht die Polizei Zeugen für die Brandstiftungen. Die Feuerwehrkräfte rückten noch ein drittes Mal in der Nacht aus und löschten ein Lagerfeuer im Schlosspark. Auch hier laufen die Ermittlungen der Polizei.

Auch in der Nacht zu Sonntag, als zum ersten Mal die nächtliche Ausgangssperre galt, waren die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs. Wieder mussten mehrere Ermahnungen ausgesprochen werden, und wieder wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, wie die stellvertretenden Ordnungsamtsleiterin Laura Volkmar berichtet. Vier Kollegen waren am Wochenende unterwegs – und trafen eben vor allem auf feiernde Jugendliche. Übrigens auch noch am Sonntagnachmittag, wo es Verwarnungen in der Innenstadt und am Sportplatz im Erlfeld und in Walstedde gab. „Längst nicht alle Angesprochenen sind aus Drensteinfurt – viele Jugendliche kommen aus Sendenhorst, Ahlen, Telgte und Münster“, zählt Laura Volkmar auf.

Laura Volkmar kündigt weitere Kontrollen an: „Wir werden unterwegs sein und die Einhaltung der Coronaschutzverordnung kontrollieren.“

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