Kardinal-von-Galen-Grundschule schon: Viel Lob für Ex-Schulleiter Norbert Bolz und den neuen Anbau

Abschied und Aufbruch an der Grundschule Drensteinfurt

Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus
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Quadratisch, praktisch und richtig gut: Bei Verabschiedung des ehemaligen Schulleiters Norbert Bolz (Zweiter von rechts) durch Bürgermeister Carsten Grawunder, Claudia Voß (Zweite von links) und Schulrätin Martina Linnenbrink-Linnemann wurde auch der neue Anbau der Kardinal-von-Galen-Grundschule vorgestellt.

 Genutzt wird der neue Anbau an der Kardinal-von-Galen-Grundschule schon seit kurz vor den Sommerferien. Die offizielle Einweihung fand erst am Donnerstagnachmittag statt. Neben Vertretern aus Politik und Stadtverwaltung waren auch Schulrätin Martina Linnenbrink-Linnemann, Vertreter beider Kirchen und des Lehrerkollegiums sowie der ehemalige Schulleiter Norbert Bolz gekommen.

Drensteinfurt - Das Lehrerkollegium und auch die Schüler hatten Norbert Bolz bereits Lebewohl gesagt, am Donnerstag folgte dann die letzte offizielle Verabschiedung. Bürgermeister Carsten Grawunder verlas den Werdegang des ehemaligen Rektors und erinnerte darin auch an den Ratsbeschluss 1986, mit dem die Stadt die Bewerbung von Bolz als Konrektor befürwortete.

In den 35 Jahren an der Kardinal-von-Galen Grundschule habe er wohl über 10 000 Schüler begleitet und dann 2018 sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern dürfen. 2019 stand als letztes großes Fest das 50-jährige Schuljubiläum an. „Eine Schule lebt. Damit gehen auch räumliche Veränderungen einher“, stellte der Bürgermeister mit Blick auf den neuesten Anbau in einer Reihe von Um- und Anbaumaßnahmen fest. Norbert Bolz habe den Umbau maßgeblich mitbegleitet, für die gute Zusammenarbeit sei die Stadt besonders dankbar.

„Wir werden sie vermissen“, gab er dem Geehrten mit auf den Weg und überreichte ihm noch eine Schaukelliege für den Garten als Geschenk.

Worte des Dankes fand auch Schulrätin Martina Linnenbrink-Linnemann. „Es war eine gute Zusammenarbeit, die wir sicherlich mit Claudia Voß ebenso gut fortsetzen werden“, verkündete sie. Mit Sicht auf den Anbau in dem der Aufzug zum Teil Barrierefreiheit ermöglicht, schwärmte sie: „Das ist es, was wir uns wünschen: eine Schule, die von allen Kindern besucht werden kann.“

Das ist es, was wir uns wünschen: eine Schule, die von allen Kindern besucht werden kann.

Schulrätin Martina Linnenbrink-Linnemann

„Ich habe den Weg zur Schule heute ohne Probleme gefunden“, stellte Norbert Bolz mit einem Augenzwinkern fest, dann versprach er: „Nach so vielen Jahren bleibe ich dem Ort und der Schule weiterhin verbunden.“

Sicher nicht zum letzten Mal in „seiner“ Schule: der ehemaliger Schulleiter Norbert Bolz.

Anschließend inspizierten die Anwesenden in kleinen Gruppen die neuen Räume des Anbaus.

Die Schulrätin, die als eine der ersten die neuen Klassenzimmer begutachtete, zeigte sich beeindruckt von den hellen Räumen, den großen Fenstern, der technischen Ausstattung und dem vielen Platz. Besonders auch die angrenzenden Differenzierungsräume, in denen einzelne Schüler Ruhe fänden, hob sie lobend hervor.

Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus

Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus
Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus
Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus
Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus
Kardinal-von-Galen-Grundschule: Verabschiedung Norbert Bolz und Einweihung des neuen Anbaus

Anbau der Kardinal-von-Galen-Grundschule bietet viel Platz

Im neuen Anbau an der Kardinal-von-Galen-Grundschule sind zwei zusätzliche Klassenzimmer mit je 66 Quadratmetern und zwei 23 Quadratmeter große Differenzierungsräume untergebracht. Den Flur mit eingerechnet hat sich die ursprüngliche Fläche um 233 Quadratmeter erhöht.

Zusätzlich musste aus Brandschutzgründen eine Außentreppe angebracht werden. Ein Fahrstuhl im Lichthof sorgt für teilweise Barrierefreiheit.

Die Gesamtkosten des Anbaus belaufen sich auf 730 000 Euro. Mit dem neuen Anbau gibt es in einem der Differenzierungsräume einen eigenen Arbeitsplatz für die Schulsozialpädagogin Alice Kelker.

Die bisher im Erdgeschoss untergebrachten Klassenräume an der Wagnerstraße stehen jetzt, bis auf einen Raum für die Schulbibliothek, der Offene Ganztagsschule (OGS) zur Verfügung. Mit den Räumen im Obergeschoß (Küche und Ganztagsräume) belegt die OGS quasi einen ganzen Flügel für sich allein.

Ein Blick auf die Betreuungszahlen der OGS zeigen, dass der erhöhte Platzbedarf seine Berechtigung hat: Rund die Hälfte der 350 Schüler nutzt die OGS. Konkret sind 58 Schüler für die Bis-Mittag-Betreuung angemeldet und 110 Schüler für die Nachmittagsbetreuung.

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