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Grundschule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet

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Von: Mechthild Wiesrecker

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Ausgezeichnet: Eine Plakette weist an der Von-Galen-Schule auf das Projekt „Schule ohne Rassismus“ hin, das Lehrer David Kerbeck (rechts) geleitet hat. Mit auf dem Bild: Katrin Adolf von der Stadt Drensteinfurt (von links), Silke Schade, Claudia Voß, Thekla Rose, Birgit Laubrock und Florian Günther.
Ausgezeichnet: Eine Plakette weist an der Von-Galen-Schule auf das Projekt „Schule ohne Rassismus“ hin, das Lehrer David Kerbeck (rechts) geleitet hat. Mit auf dem Bild: Katrin Adolf von der Stadt Drensteinfurt (von links), Silke Schade, Claudia Voß, Thekla Rose, Birgit Laubrock und Florian Günther. © Mechthild Wiesrecker

Der Sommermarkt und die feierliche Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sorgten für unzählige Besucher auf dem Gelände der Kardinal-von-Galen-Grundschule.

Drensteinfurt – Gekommen war die gesamte Schulgemeinschaft, viele Eltern, Großeltern und Interessierte, die bei strahlendem Sonnenschein mit einem bunten Programm bestens unterhalten wurden.

Neben der Teamschule ist die Drensteinfurter Grundschule die zweite Schule in der Stadt, die die Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten hat.

Ich habe eine bunte Vielfalt an Schülern und Familien kennengelernt.

Birgit Laubrock

Um die Übernahme der Patenschaft für das Projekt hatte die Schulleitung die Drensteinfurterin Birgit Laubrock gebeten, die sich aber seit Jahren im Projekt „Rucksackschule“ um Kinder mit Migrationshintergrund kümmere. „Sie lebt ,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ eigentlich schon immer“, stellte Schulleiterin Claudia Voß fest. „Ich habe eine bunte Vielfalt an Schülern und Familien kennengelernt“, erinnerte sich Laubrock und meinte angesprochen auf ihre fehlende Prominenz: „Von Prominenten bleibt oft nur ein schönes Foto, ich bin aber das ganze Jahr hier, um euch zu unterstützen.“

Schülersprecherin Thekla Rose und je ein Schüler aus jedem Jahrgang trugen vor, was sie unter einer Schule ohne Rassismus verstehen. „Es ist egal, ob ich ein Junge oder Mädchen, ob ich arm oder reich bin, welche Hautfarbe oder Religion ich habe“, fassten sie zusammen. „Alle an unserer Schule sollen fair behandelt werden, niemand soll ausgegrenzt oder beleidigt werden.“ Die Auszeichnung überreichte Florian Günther vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Warendorf. „Mehr als 1000 Schulen in NRW haben diese Auszeichnung bereits erhalten“, informierte er. „Ihr seid mutig und zeigt heute, dass ihr als Schule zusammenhaltet“, lobte er.

Kleinigkeiten gebastelt und verkauft

Rund um die Verleihung fand der große Sommermarkt statt, der musikalisch vom Orchester Kunterbunt und dem JeKits-Orchester unter der Leitung Silke Schade und Andreas Klingel eröffnet wurde. Mit großer Begeisterung spielten die 112 Schüler bekannte Stücke wie „Salibonani“ – und natürlich „Eine Insel mit zwei Bergen“.

In den vergangenen Wochen hatte jede Klasse zu einem Land passende Kleinigkeiten gebastelt, die sie an einem Stand zum Verkauf anboten. Zusätzlich gab es dort eine Tafel mit Bildern und Informationen zu dem Land. Waffeln, einen Stand mit frisch gepresstem Obstsaft und anderen Köstlichkeiten gehörten auch dazu.

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